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Einmal Marx und zurück. Die Lebensgeschichte eines Stas-Agenten - Spigelbild zum Scheitern des Sozialismus nach sowjetischem Vorbild
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- Nombre de pages332
- FormatePub
- ISBN978-3-7693-7418-6
- EAN9783769374186
- Date de parution06/02/2025
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille22 Mo
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBoD - Books on Demand
Résumé
Nach seiner Vertreibung aus Danzig schließt sich der erst Fünfzehnjährige der FDJ in Berlin an und sucht
nach dem erlebten Schrecken des Zweiten Weltkrieges Orientierung. Mit dem propagierten Aufbau des
Sozialismus nach sowjetischem Vorbild stellt er sich in dessen Dienst und gerät schnell in die Fronten
des Kalten Krieges. Er wird in Nordrhein-Westfalen eingesetzt, um die verbotene FDJ auf die Illegalität
vorzubereiten.
In einem Bergwerk arbeitend, sieht er sich in der Pflicht alle Kräfte zu unterstützen, die sich gegen die Einbindung der BRD in die Nato aussprechen sowie die deutsche Vereinigung weiter im Blick haben. Zurück in Berlin verpflichtet er sich als Mitarbeiter des MfS. Es folgen Einsätze in Westberlin und Westdeutschland. Unter der falschen Flagge eines französischen Geheimdienstes gelingt ihm die Anwerbung eines Mitarbeiters des Flüchtlingslager Marienfelde, der Informationen zur Anwerbung von Agenten durch westliche Geheimdienste liefert.
Einige Zeit später lässt er sich nach Absprache vom Verfassungsschutz anwerben. Er sieht er jedoch die Entwicklung der DDR immer kritischer und stellt an das MfS ein Entpflichtungsgesuch. Grund sei, dass er den Anschluss an die aktuelle Politik verloren hätte und es einen ostdeutschen Weg zum Sozialismus geben müsste. Nach seinem Entlassungsgesuch erfolgte zunächst keine Reaktion. 1965 dann die plötzliche Verhaftung und Verurteilung zu sechs Jahren Haft.
Danach ist Kurt Wolff beim VEB Fischhandel und später als Bewirtschafter eines Kulturhauses und verschiedener Gaststätten tätig. Plötzlich ist er als vermeintlich westlicher Agent im Visier der Staatssicherheit. Mit seiner Frau gelang die Flucht in die BRD. Nach der Wende stellte er die Geheimdienste generell in Frage und betonte, dass die Kontrolle des BND durch das Parlament längst nicht ausreiche.
Er empfahl den Sinn und Zweck von Geheimdiensten zu überdenken. 2002 schrieb er das Manuskript zu diesem Buch.
In einem Bergwerk arbeitend, sieht er sich in der Pflicht alle Kräfte zu unterstützen, die sich gegen die Einbindung der BRD in die Nato aussprechen sowie die deutsche Vereinigung weiter im Blick haben. Zurück in Berlin verpflichtet er sich als Mitarbeiter des MfS. Es folgen Einsätze in Westberlin und Westdeutschland. Unter der falschen Flagge eines französischen Geheimdienstes gelingt ihm die Anwerbung eines Mitarbeiters des Flüchtlingslager Marienfelde, der Informationen zur Anwerbung von Agenten durch westliche Geheimdienste liefert.
Einige Zeit später lässt er sich nach Absprache vom Verfassungsschutz anwerben. Er sieht er jedoch die Entwicklung der DDR immer kritischer und stellt an das MfS ein Entpflichtungsgesuch. Grund sei, dass er den Anschluss an die aktuelle Politik verloren hätte und es einen ostdeutschen Weg zum Sozialismus geben müsste. Nach seinem Entlassungsgesuch erfolgte zunächst keine Reaktion. 1965 dann die plötzliche Verhaftung und Verurteilung zu sechs Jahren Haft.
Danach ist Kurt Wolff beim VEB Fischhandel und später als Bewirtschafter eines Kulturhauses und verschiedener Gaststätten tätig. Plötzlich ist er als vermeintlich westlicher Agent im Visier der Staatssicherheit. Mit seiner Frau gelang die Flucht in die BRD. Nach der Wende stellte er die Geheimdienste generell in Frage und betonte, dass die Kontrolle des BND durch das Parlament längst nicht ausreiche.
Er empfahl den Sinn und Zweck von Geheimdiensten zu überdenken. 2002 schrieb er das Manuskript zu diesem Buch.




