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Eine Stadt in Angst und Schrecken. Ein Kriminalroman
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- Nombre de pages140
- FormatePub
- ISBN978-3-6951-1425-2
- EAN9783695114252
- Date de parution08/01/2026
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille2 Mo
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBoD - Books on Demand
Résumé
Ein Säugling mit einem Alter von etwa drei Wochen war 1936 im Bernhardinerkloster in Kielce abgegeben worden. Angeblich lag er auf einer Parkbank, dick in Wolltücher eingewickelt, sodass der Säugling kaum zu sehen war. So jedenfalls schilderte es die Frau, die den Säugling zum Kloster brachte. Die ablegende Person wollte also nicht, dass das junge Menschlein sich erkältet und stirbt.
Die Mutter des Säuglings konnte sie aber auch nicht sein, dazu war sie zu alt.
Vielleicht hat die richtige Mutter den Säugling auf der Bank abgelegt, weil sie dachte, wegen der mangelnden Lebensmittel das Kind nicht ausreichend ernähren zu können. Es gab auch die Möglichkeit, dass die alte Frau das ungewollte Kind ihrer Tochter auf die Bank vor dem Kloster legte. Letztlich war es nicht unwahrscheinlich, dass eine Prostituierte aus dem Umkreis die Verhütung vergessen hatte, und das Kind wegen ihrer speziellen Arbeit nicht behalten konnte.
Ob der Säugling wirklich auf der Bank lag, oder die abgebende Frau es nur behauptete, um weiteren Fragen zu entgehen, war nicht sicher. Es wurde zwar eine Suche nach der Mutter durchgeführt und man interessierte sich dabei für eine noch vor kurzer Zeit schwangere Frau, die aber jetzt kein Kind hat. In der gesamten Nachbarschaft um das Kloster wurde die Mutter gesucht, aber nicht gefunden. Systematisches Suchen und Befragen der Bewohner in den großen Wohngebäuden und in den kleineren Einzelhäusern dauerte lange, führte aber nicht zu einem Ergebnis.
Dabei vergaß man auch nicht, die Gebiete zu durchsuchen, wo sich Prostituierte in der Regel aufhalten. Nach langer Suche trat die Vermutung auf, die Frau mit dem Säugling ist vielleicht aus einem anderen Ort, fernab von Kielce gekommen. Man würde sie nie finden. In der Stadtzeitung wurde ein Bild des Säuglings abgedruckt. Unter dem Bild stand geschrieben, wo man den Säugling gefunden, wie groß er ist und wie er angezogen war, als man ihn fand.
Außerdem war die Adresse der Polizeistation angegeben, wo man sich melden sollte, wenn man etwas zu der Geschichte erzählen konnte. Niemand meldete sich. Alles Suchen blieb ohne Erfolg. Die Polizei musste auch wieder zu ihrer eigentlichen Tätigkeit zurückkehren. Dort hatten sich die Fälle in Aktenordnern gestapelt, weil die komplette Polizei-Mannschaft bis auf zwei Bereitschaftspolizisten auf der Suche nach der Mutter des Säuglings war.
Vielleicht hat die richtige Mutter den Säugling auf der Bank abgelegt, weil sie dachte, wegen der mangelnden Lebensmittel das Kind nicht ausreichend ernähren zu können. Es gab auch die Möglichkeit, dass die alte Frau das ungewollte Kind ihrer Tochter auf die Bank vor dem Kloster legte. Letztlich war es nicht unwahrscheinlich, dass eine Prostituierte aus dem Umkreis die Verhütung vergessen hatte, und das Kind wegen ihrer speziellen Arbeit nicht behalten konnte.
Ob der Säugling wirklich auf der Bank lag, oder die abgebende Frau es nur behauptete, um weiteren Fragen zu entgehen, war nicht sicher. Es wurde zwar eine Suche nach der Mutter durchgeführt und man interessierte sich dabei für eine noch vor kurzer Zeit schwangere Frau, die aber jetzt kein Kind hat. In der gesamten Nachbarschaft um das Kloster wurde die Mutter gesucht, aber nicht gefunden. Systematisches Suchen und Befragen der Bewohner in den großen Wohngebäuden und in den kleineren Einzelhäusern dauerte lange, führte aber nicht zu einem Ergebnis.
Dabei vergaß man auch nicht, die Gebiete zu durchsuchen, wo sich Prostituierte in der Regel aufhalten. Nach langer Suche trat die Vermutung auf, die Frau mit dem Säugling ist vielleicht aus einem anderen Ort, fernab von Kielce gekommen. Man würde sie nie finden. In der Stadtzeitung wurde ein Bild des Säuglings abgedruckt. Unter dem Bild stand geschrieben, wo man den Säugling gefunden, wie groß er ist und wie er angezogen war, als man ihn fand.
Außerdem war die Adresse der Polizeistation angegeben, wo man sich melden sollte, wenn man etwas zu der Geschichte erzählen konnte. Niemand meldete sich. Alles Suchen blieb ohne Erfolg. Die Polizei musste auch wieder zu ihrer eigentlichen Tätigkeit zurückkehren. Dort hatten sich die Fälle in Aktenordnern gestapelt, weil die komplette Polizei-Mannschaft bis auf zwei Bereitschaftspolizisten auf der Suche nach der Mutter des Säuglings war.







