Ein bürgerliches Pulverfass?. Waffenbesitz und Waffenkontrolle in der alteuropäischen Stadt

Par : Werner Freitag, Martin Scheutz, Regula Schmid Keeling, Michael Prokosch
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  • Nombre de pages227
  • FormatPDF
  • ISBN978-3-412-52109-7
  • EAN9783412521097
  • Date de parution18/01/2021
  • Protection num.pas de protection
  • Taille14 Mo
  • Infos supplémentairespdf
  • ÉditeurBöhlau

Résumé

Das Spannungsverhältnis von Waffenbesitz und dem bürgerlichen Selbstverständnis steht im Zentrum der vor allem frühneuzeitlich ausgerichteten Beiträge. Neben dem Bürgerrecht, das in Bürgerbüchern aufgezeichnet wurde und verpflichtend Waffenbesitz einforderte, werden auch die Strategien des bürgerlichen Waffenerwerbs beleuchtet. Ein weiterer Schwerpunkt sind die Orte der Waffen in der Stadt: Bürgerliche Schießstätten, Zeughäuser und Pulvertürme waren in vielen Städten anzutreffen.
Die Waffen in den Händen der Bürger führten aber auch zu Problemen, die sich wiederum in Gerichtsakten niederschlugen. Verschiedene Bewohnergruppen in der Stadt werden zudem nach ihrem Verhältnis zum Waffenbesitz vorgestellt: Kleriker und Juden hatten, anders als dies die Normen vorsahen, vielfachen Umgang mit Waffen.
Werner Freitag ist Professor für westfälische Landesgeschichte an der Universität Münster und wissenschaftlicher Vorstand des Instituts für vergleichende Städtegeschichte.. Er ist der zweite Vorsitzende der Historischen Kommission für Westfalen sowie Mitglied der Historischen Kommission für Sachsen-Anhalt, der Volkskundlichen Kommission für Westfalen und im Komitee der AG Landesgeschichte im Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD). Martin Scheutz ist Professor für Geschichte der Neuzeit am Institut für Österreichische Geschichtsforschung an der Universität Wien. Martin Scheutz ist Professor für Geschichte der Neuzeit am Institut für Österreichische Geschichtsforschung an der Universität Wien. Michael Prokosch ist Historiker und Archivar am Kärntner Landesarchiv.
Zu seinen Forschungsinteressen gehören Stadtgeschichte, die Entwicklung des Bürgertums sowie historische Selbstzeugnisse. Er ist nebst anderen Engagements Mitglied des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung und des Österreichischen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung. Holger Th. Gräf ist Akademischer Oberrat am Hessischen Landesamt für Denkmalpflege in Marburg.