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Ein afrikanisches Refugium. Aufzeichnungen aus dem westafrikanischen Senegal
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- Nombre de pages244
- FormatePub
- ISBN978-3-6951-4091-6
- EAN9783695140916
- Date de parution17/12/2025
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille933 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBoD - Books on Demand
Résumé
Eine Gegend im Sahel, fernab der Hauptstadt Dakar. Hier bestehen die Straßen zumeist aus Sand und haben weder Namen noch Hausnummern. Vor Hofeingängen und winzigen Läden stehen zusammengezimmerte Bänke, die für jeden da sind, der vorbeikommt. Es riecht nach Holzfeuern und starkem, bittersüßen Tee. Die Hitze ist gnadenlos. Hinter Flechtzäunen die grüngoldenen Schatten verschwiegener Gärten; sie gehören zu einer Gruppe strohgedeckter runder Häuser, von denen gesagt wird, dass sie an einem Geisterpfad liegen.
Die Eukalyptusbäume hier sind jedenfalls sehr alt. In den Nächten hört man das Meer. Als die Autorin in ihrem Winterexil an der senegalesischen Atlantikküste eintrifft, ist sie gerade in einer schweren persönlichen Krise. Außerdem hätte sie eigentlich überhaupt nicht hier sein dürfen. Mit ihrer Reise hatte sie gegen ein Tabu verstoßen. In diesem existenziellen Ausnahmezustand beginnt sie, Notizen darüber anzufertigen, was bei ihrem diesjährigen Aufenthalt vor sich geht.
Über den Ort, an dem sie sich befindet. Die Dinge, die sie sieht, hört und erlebt. Die Menschen, die sie trifft. Die Schönheiten der Natur. Wir erfahren von einer Wirklichkeit, die nach anderen Gesetzen funktioniert als die, die wir kennen. Und von einem Alltag mit ganz eigenen Herausforderungen. Dazu gehören Kämpfe mit inneren und äußeren Widersachern, Irritationen und Lernprozesse, Stromausfälle, Insektenplagen, Staubstürme.
Es gibt unerklärliche Begebenheiten, aber auch unerwartete Tröstungen, kuriose Erscheinungen, glückliche Fügungen. Die Aufzeichnungen erzählen von Gesprächen mit senegalesischen Freunden und Ratgebern, von Begegnungen mit Gärtnern, Taxifahrern, Schamanen und Steuerbeamten. Sie enthalten Beobachtungen über kulturspezifische Denkmuster, Temperamente und Verhaltensweisen; Reflexionen über zwischenmenschliche Prozesse; Eindrücke von der aktuellen Situation des Landes. Die Autorin, die seit dreißig Jahren mit dem Senegal vertraut ist und dort enge Beziehungen hat, vermittelt duch die persönliche, zugewandte Art ihres Berichts einen Einblick in das Innenleben der senegalesischen Kultur, welches dem Fremden gewöhnlich verborgen bleibt.
Die Eukalyptusbäume hier sind jedenfalls sehr alt. In den Nächten hört man das Meer. Als die Autorin in ihrem Winterexil an der senegalesischen Atlantikküste eintrifft, ist sie gerade in einer schweren persönlichen Krise. Außerdem hätte sie eigentlich überhaupt nicht hier sein dürfen. Mit ihrer Reise hatte sie gegen ein Tabu verstoßen. In diesem existenziellen Ausnahmezustand beginnt sie, Notizen darüber anzufertigen, was bei ihrem diesjährigen Aufenthalt vor sich geht.
Über den Ort, an dem sie sich befindet. Die Dinge, die sie sieht, hört und erlebt. Die Menschen, die sie trifft. Die Schönheiten der Natur. Wir erfahren von einer Wirklichkeit, die nach anderen Gesetzen funktioniert als die, die wir kennen. Und von einem Alltag mit ganz eigenen Herausforderungen. Dazu gehören Kämpfe mit inneren und äußeren Widersachern, Irritationen und Lernprozesse, Stromausfälle, Insektenplagen, Staubstürme.
Es gibt unerklärliche Begebenheiten, aber auch unerwartete Tröstungen, kuriose Erscheinungen, glückliche Fügungen. Die Aufzeichnungen erzählen von Gesprächen mit senegalesischen Freunden und Ratgebern, von Begegnungen mit Gärtnern, Taxifahrern, Schamanen und Steuerbeamten. Sie enthalten Beobachtungen über kulturspezifische Denkmuster, Temperamente und Verhaltensweisen; Reflexionen über zwischenmenschliche Prozesse; Eindrücke von der aktuellen Situation des Landes. Die Autorin, die seit dreißig Jahren mit dem Senegal vertraut ist und dort enge Beziehungen hat, vermittelt duch die persönliche, zugewandte Art ihres Berichts einen Einblick in das Innenleben der senegalesischen Kultur, welches dem Fremden gewöhnlich verborgen bleibt.



