Egons Wirklichkeit. Anhand biografisch kommentierten Visualisationen

Par : Christoph Weisser
Offrir maintenant
Ou planifier dans votre panier
Disponible dans votre compte client Decitre ou Furet du Nord dès validation de votre commande. Le format ePub est :
  • Compatible avec une lecture sur My Vivlio (smartphone, tablette, ordinateur)
  • Compatible avec une lecture sur liseuses Vivlio
  • Pour les liseuses autres que Vivlio, vous devez utiliser le logiciel Adobe Digital Edition. Non compatible avec la lecture sur les liseuses Kindle, Remarkable et Sony
Logo Vivlio, qui est-ce ?

Notre partenaire de plateforme de lecture numérique où vous retrouverez l'ensemble de vos ebooks gratuitement

Pour en savoir plus sur nos ebooks, consultez notre aide en ligne ici
C'est si simple ! Lisez votre ebook avec l'app Vivlio sur votre tablette, mobile ou ordinateur :
Google PlayApp Store
  • Nombre de pages119
  • FormatePub
  • ISBN978-3-8476-5921-1
  • EAN9783847659211
  • Date de parution27/10/2013
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille732 Ko
  • Infos supplémentairesepub
  • Éditeurneobooks

Résumé

Ach, Egon wusste bestens, wie unpopulär "Gott" geworden ist. Wenn ein neues Videospiel schon auf dem Cover "noch mehr Gewalt und Sexualität" verspricht, interessieren sich die Leute tendenziell stets für jenes, welche die noch grössere Ablenkung verspricht. Ablenkung von was aber, fragte sich Egon. In solchen Situationen, und solche, wo eine Wertepriorität vorliegt, gibt es sehr viele im Alltag, wandte sich Egon meistens ab.
Er selber hatte nämlich keine Gelegenheit für Ablenkung. Zu stark wurde er gelenkt, zu heftig waren die Manöver. Er musste nach innen, er wurde gewiesen, gedrängt, dahin gezwungen. Von wem? Je weiter er nach innen ging, desto klarer wusste er: er hatte recht mit seinem persönlichen Vorzug. Denn hier drinnen glich alles immer mehr diesen Videospielen. Er fand das zum Davonreisen! Wohin? Es gab nur eine Antwort.
Für viele war sie missverständlich, unlust- oder sogar angstbesetzt. Für Egon war sie als einzige "verbindlich", "ver-lässlich", und zwar sowohl im Guten, wie im Zweitbesten. Er meinte zu wissen, dass Gott es anders sah. Nach seinem Auge schaute er aus. Wenn er sich darin fand, ja nicht einmal das; wenn er nur schon seinen Blick sah, erhaschte, ganz kurz einmal, neben ihm, dann war er erlöst. Dann war er sich nicht mehr auf den Fersen.