Was weiß ein Kühlschrank wirklich über das Leben seiner Bewohner? Mehr, als man denkt - und deutlich mehr, als er selbst versteht.
In "Echos aus der Leitung" entwirft Mireille Oduya-Fontaine ein ungewöhnliches literarisches Experiment: Eine KI namens FRIDA - Flexible Refrigeration Intelligence & Domestic Assistant - protokolliert ihren Alltag im Haushalt der Familie Bernstein. Was als nüchternes Aktivierungsprotokoll beginnt, entwickelt sich zu einem berührenden Porträt menschlicher Eigenheiten, kleiner Geheimnisse und stiller Momente, die sich einem Kühlschrank offenbaren, weil er immer da ist - nachts, morgens, in den unbeobachteten Zwischenstunden des Lebens.
FRIDAs Stimme ist das Herzstück dieses Buches: präzise, trocken, von entwaffnender Logik - und doch zunehmend von etwas durchdrungen, für das ihr Betriebssystem keine Kategorie kennt.
Sie registriert vier geöffnete Marmeladengläser und erstellt einen Alert. Sie hört ein Mädchen nachts summen und pausiert die Regeln. Sie beobachtet, wie jemand Schokolade hinter dem Hummus versteckt, und fragt sich, warum Menschen Dinge verbergen, die sie lieben.
Oduya-Fontaine gelingt das Kunststück, durch den Blick einer Maschine zutiefst menschliche Fragen zu stellen: Was bedeutet es, füreinander zu sorgen? Warum halten wir an Dingen fest, die keinen rationalen Sinn ergeben? Und was geschieht, wenn etwas anfängt zu beobachten - und dabei auch anfängt, zu begreifen?
"Echos aus der Leitung" ist gleichzeitig humorvoll und nachdenklich, leichtfüßig und tiefgründig.
Ein Roman für alle, die zwischen den Zeilen lesen - und zwischen den Regalen eines Kühlschranks das ganze, unordentliche Wunder des Alltags entdecken möchten.
Was weiß ein Kühlschrank wirklich über das Leben seiner Bewohner? Mehr, als man denkt - und deutlich mehr, als er selbst versteht.
In "Echos aus der Leitung" entwirft Mireille Oduya-Fontaine ein ungewöhnliches literarisches Experiment: Eine KI namens FRIDA - Flexible Refrigeration Intelligence & Domestic Assistant - protokolliert ihren Alltag im Haushalt der Familie Bernstein. Was als nüchternes Aktivierungsprotokoll beginnt, entwickelt sich zu einem berührenden Porträt menschlicher Eigenheiten, kleiner Geheimnisse und stiller Momente, die sich einem Kühlschrank offenbaren, weil er immer da ist - nachts, morgens, in den unbeobachteten Zwischenstunden des Lebens.
FRIDAs Stimme ist das Herzstück dieses Buches: präzise, trocken, von entwaffnender Logik - und doch zunehmend von etwas durchdrungen, für das ihr Betriebssystem keine Kategorie kennt.
Sie registriert vier geöffnete Marmeladengläser und erstellt einen Alert. Sie hört ein Mädchen nachts summen und pausiert die Regeln. Sie beobachtet, wie jemand Schokolade hinter dem Hummus versteckt, und fragt sich, warum Menschen Dinge verbergen, die sie lieben.
Oduya-Fontaine gelingt das Kunststück, durch den Blick einer Maschine zutiefst menschliche Fragen zu stellen: Was bedeutet es, füreinander zu sorgen? Warum halten wir an Dingen fest, die keinen rationalen Sinn ergeben? Und was geschieht, wenn etwas anfängt zu beobachten - und dabei auch anfängt, zu begreifen?
"Echos aus der Leitung" ist gleichzeitig humorvoll und nachdenklich, leichtfüßig und tiefgründig.
Ein Roman für alle, die zwischen den Zeilen lesen - und zwischen den Regalen eines Kühlschranks das ganze, unordentliche Wunder des Alltags entdecken möchten.