Was passiert, wenn die Regeln des Wilden Westens auf eine Welt treffen, in der die gefährlichste Beute keine Hufe, sondern Schuppen hat - und Feuer atmet? Cole Hargroves Roman "Drachenblut und Schrotflinten" wirft den Leser ohne Vorwarnung in eine Version Nevadas, die vertraut und fremd zugleich ist: rote Canyons, Wüstenstaub, das Röhren von Motoren - und Bestien, die Felsgestein schwärzen wie ein Schweißbrenner der Größe eines Lastwagens.
Im Mittelpunkt steht ein Ich-Erzähler, der nie ganz ankommt.
Er ist immer der Letzte - der Letzte in der Gruppe, der Letzte, der begreift, der Letzte, dem jemand sagt, was er mitbringen soll. Sein Schatten hat einen Namen: sein Vater. Was dieser Mann einmal war und was zwischen ihnen unfertig geblieben ist, zieht sich wie eine stille Brandnarbe durch jeden Kilometer der Jagd. Um ihn herum: eine kleine, eingespielte Truppe aus erfahrenen Jägern, darunter die knochenharte Dot, die Regeln nur einmal ausspricht, und Cutter, dem eine Hand fehlt und dem das egal zu sein scheint.
Hargrove schreibt mit großer handwerklicher Präzision.
Seine Sprache ist knapp, direkt, manchmal fast dokumentarisch - und genau diese Nüchternheit macht die Momente, in denen das Unmögliche sichtbar wird, umso wuchtiger. Die Begegnung mit dem Drachen ist kein Fantasy-Spektakel, sondern etwas Archaisches und Körperliches: Atem, Gewicht, Klaue, Feuer. Man spürt den Staub, die Enge der Schlucht, die Hitze des Metalls durch den Handschuh.
"Drachenblut und Schrotflinten" ist ein Genre-Roman, der seine Grenzen kennt und sie mit Absicht überschreitet - zwischen Western und Dark Fantasy, zwischen Abenteuer und innerer Abrechnung.
Wer harte Landschaften, ehrliche Figuren und eine Geschichte mag, die keine Zeit verliert, findet hier genau das.
Was passiert, wenn die Regeln des Wilden Westens auf eine Welt treffen, in der die gefährlichste Beute keine Hufe, sondern Schuppen hat - und Feuer atmet? Cole Hargroves Roman "Drachenblut und Schrotflinten" wirft den Leser ohne Vorwarnung in eine Version Nevadas, die vertraut und fremd zugleich ist: rote Canyons, Wüstenstaub, das Röhren von Motoren - und Bestien, die Felsgestein schwärzen wie ein Schweißbrenner der Größe eines Lastwagens.
Im Mittelpunkt steht ein Ich-Erzähler, der nie ganz ankommt.
Er ist immer der Letzte - der Letzte in der Gruppe, der Letzte, der begreift, der Letzte, dem jemand sagt, was er mitbringen soll. Sein Schatten hat einen Namen: sein Vater. Was dieser Mann einmal war und was zwischen ihnen unfertig geblieben ist, zieht sich wie eine stille Brandnarbe durch jeden Kilometer der Jagd. Um ihn herum: eine kleine, eingespielte Truppe aus erfahrenen Jägern, darunter die knochenharte Dot, die Regeln nur einmal ausspricht, und Cutter, dem eine Hand fehlt und dem das egal zu sein scheint.
Hargrove schreibt mit großer handwerklicher Präzision.
Seine Sprache ist knapp, direkt, manchmal fast dokumentarisch - und genau diese Nüchternheit macht die Momente, in denen das Unmögliche sichtbar wird, umso wuchtiger. Die Begegnung mit dem Drachen ist kein Fantasy-Spektakel, sondern etwas Archaisches und Körperliches: Atem, Gewicht, Klaue, Feuer. Man spürt den Staub, die Enge der Schlucht, die Hitze des Metalls durch den Handschuh.
"Drachenblut und Schrotflinten" ist ein Genre-Roman, der seine Grenzen kennt und sie mit Absicht überschreitet - zwischen Western und Dark Fantasy, zwischen Abenteuer und innerer Abrechnung.
Wer harte Landschaften, ehrliche Figuren und eine Geschichte mag, die keine Zeit verliert, findet hier genau das.