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Die zankende Zunft. Historische Kontroversen in Deutschland nach 1945
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- Nombre de pages224
- FormatPDF
- ISBN978-3-647-36280-9
- EAN9783647362809
- Date de parution16/06/2011
- Protection num.pas de protection
- Taille1 Mo
- Infos supplémentairespdf
- ÉditeurVandenhoeck & Ruprecht
Résumé
Die zeithistorische Forschung hat in Deutschland immer wieder Anlass zu breiten öffentlichen Debatten gegeben. Fritz Fischers Arbeiten über den Ersten Weltkrieg, Anfang der sechziger Jahre publiziert, öffneten den kritischen Blick auf die deutsche Nationalgeschichte. Der »Historikerstreit« der achtziger Jahre über die Einzigartigkeit des Holocaust brachte die Auseinandersetzung der Fachgelehrten erneut in die breitere Öffentlichkeit.
Die Vereinigungsdebatte und schließlich die Kontroverse um Goldhagens Buch »Hitlers willige Vollstrecker« stellen eindrücklich unter Beweis, wie sehr Zeithistoriker heute zu Initiatoren breit geführter öffentlicher Debatten geworden sind. Die großen zeithistorischen Kontroversen haben die politische Kultur der Bundesrepublik nachhaltig geprägt. Zugleich haben sie die Zeitgeschichte für kritische Fragestellungen und Innovationen geöffnet.
Der Band zeichnet die wichtigsten Debatten allgemeinverständlich nach und situiert sie im spannungsreichen Geflecht von Forschungsdiskussion und medialer Vermittlung. Damit liefert er zugleich eine Einführung in die Geschichte des Fachs über den Gang ihrer wichtigsten Kontroversen.
Die Vereinigungsdebatte und schließlich die Kontroverse um Goldhagens Buch »Hitlers willige Vollstrecker« stellen eindrücklich unter Beweis, wie sehr Zeithistoriker heute zu Initiatoren breit geführter öffentlicher Debatten geworden sind. Die großen zeithistorischen Kontroversen haben die politische Kultur der Bundesrepublik nachhaltig geprägt. Zugleich haben sie die Zeitgeschichte für kritische Fragestellungen und Innovationen geöffnet.
Der Band zeichnet die wichtigsten Debatten allgemeinverständlich nach und situiert sie im spannungsreichen Geflecht von Forschungsdiskussion und medialer Vermittlung. Damit liefert er zugleich eine Einführung in die Geschichte des Fachs über den Gang ihrer wichtigsten Kontroversen.


