Nouveauté
Die Waage der Maat. Sieben Geschichten aus den Gemächern des Pharao
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- Nombre de pages111
- FormatePub
- ISBN978-3-565-59854-0
- EAN9783565598540
- Date de parution29/07/2026
- Protection num.pas de protection
- Taille2 Mo
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEmphaloz Publishing House
Résumé
Wer vergiftet die Erste Konkubine des Pharaos - und warum? In diesem außergewöhnlichen Erzählband entführt die Autorin Aisha Nassef ihre Leserinnen und Leser in die verborgenen Gemächer des altägyptischen Palastes, wo hinter bestickten Vorhängen und poliertem Alabaster mehr lauert als Luxus und Stille: Intrigen, Geheimnisse und eine uralte Frage nach Schuld und Gerechtigkeit.
Sieben in sich abgeschlossene Geschichten bilden gemeinsam ein vielstimmiges Porträt einer Welt, in der Macht selten laut und Verrat selten sichtbar ist.
Im Mittelpunkt stehen nicht die Großen des Reiches, sondern jene, die man übersieht: Dienerinnen, Kräuterfrauen, Schreiberlehrlinge - Menschen, die beobachten, schweigen und wissen. Allen voran Nefret, eine Dienerin der Ersten Konkubine Merytaten, die eines Morgens eine rätselhafte weiße Ablagerung in der Trinkschale ihrer Herrin entdeckt. Was folgt, ist eine meisterhafte Entfaltung von Spannung und moralischer Tiefe. Nassef gelingt das Kunststück, historische Authentizität und erzählerische Dichte miteinander zu verweben.
Die Sprache ist präzise und sinnlich zugleich: Man spürt die Kühle der Vorratskammern, riecht das Lotus-Öl, hört das Gleiten von Akazienholz-Zinken durch schweres Haar. Die Autorin schreibt mit dem Gespür einer Archäologin - jedes Detail sitzt, nichts ist Dekoration. Der Titel verweist auf das altägyptische Totengericht, in dem das Herz des Verstorbenen gegen die Feder der Göttin Maat gewogen wird.
Dieses Bild zieht sich als stilles Leitmotiv durch alle sieben Geschichten: Was wiegt schwerer - Loyalität oder Wahrheit? Schweigen oder Handeln? Überleben oder Gerechtigkeit? Ein Leseerlebnis für alle, die Historisches mit psychologischer Schärfe und literarischem Anspruch zu schätzen wissen.
Im Mittelpunkt stehen nicht die Großen des Reiches, sondern jene, die man übersieht: Dienerinnen, Kräuterfrauen, Schreiberlehrlinge - Menschen, die beobachten, schweigen und wissen. Allen voran Nefret, eine Dienerin der Ersten Konkubine Merytaten, die eines Morgens eine rätselhafte weiße Ablagerung in der Trinkschale ihrer Herrin entdeckt. Was folgt, ist eine meisterhafte Entfaltung von Spannung und moralischer Tiefe. Nassef gelingt das Kunststück, historische Authentizität und erzählerische Dichte miteinander zu verweben.
Die Sprache ist präzise und sinnlich zugleich: Man spürt die Kühle der Vorratskammern, riecht das Lotus-Öl, hört das Gleiten von Akazienholz-Zinken durch schweres Haar. Die Autorin schreibt mit dem Gespür einer Archäologin - jedes Detail sitzt, nichts ist Dekoration. Der Titel verweist auf das altägyptische Totengericht, in dem das Herz des Verstorbenen gegen die Feder der Göttin Maat gewogen wird.
Dieses Bild zieht sich als stilles Leitmotiv durch alle sieben Geschichten: Was wiegt schwerer - Loyalität oder Wahrheit? Schweigen oder Handeln? Überleben oder Gerechtigkeit? Ein Leseerlebnis für alle, die Historisches mit psychologischer Schärfe und literarischem Anspruch zu schätzen wissen.



