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Die Versöhnung mit Russland als Auftrag. Eine Textdokumentation mit drei Beiträgen von Ulrich Frey, Werner Krusche und Wolfram Wette
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- Nombre de pages108
- FormatePub
- ISBN978-3-6951-0916-6
- EAN9783695109166
- Date de parution20/10/2025
- Protection num.pas de protection
- Taille666 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBoD - Books on Demand
Résumé
Ihren rassenideologischen Eroberungs-, Versklavungs- und Vernichtungsfeldzug gen Osten 1941-1944 nannten die Deutschen "Russland-Krieg". Das Verbindende der drei in diesem Dokumentationsband dargebotenen Texte ist das Anliegen einer Versöhnung mit den damals angegriffenen Völkern:
Der Herausgeber Ulrich Frey war von 1972 bis 2000 Geschäftsführer der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden e.
V. (AGDF). Er blickt in einem sehr persönlich gehaltenen Beitrag acht Jahrzehnte nach der Niederwerfung des deutschen Faschismus zurück auf seine Beteiligung an der Kampagne der Friedensbewegung zur "Versöhnung mit den Völkern der Sowjetunion" in den Jahren 1985-1991. Der Historiker und Friedensforscher Wolfram Wette hat auf der Heidelberger Friedenskonferenz am 22. Juni 2025 einen bundesweit stark beachteten Vortrag "Frieden mit Russland - eine immer noch unerledigte Aufgabe" gehalten: "Krieg ist kein unabwendbares Schicksal, sondern Menschenwerk, das Ergebnis schlechter Politik.
Frieden ist generell möglich und machbar! Kriegsverhütung muss das erste Ziel staatlicher Politik bleiben!" Der dritte Beitrag - eine im Vollsinn des Wortes historisch zu nennende Quelle - stammt von Bischof Werner Krusche (1917-2009), der als Soldat 1942 in der Sowjetunion schwer verwundet wurde und später als evangelischer Theologe eine Aussöhnung der Deutschen mit den Völkern der Sowjetunion als einen bedeutsamen Schwerpunkt seines Wirkens betrachtet hat.
Sein Vortrag "Schuld und Vergebung" (1984) konfrontierte das kirchliche Publikum mit einer sehr unbequemen Zeitdiagnose: "Die Ausblendung der besonderen Schuld gegenüber dem zur Vernichtung bestimmt gewesenen Sowjetvolk ist der verhängnisvollste und folgenschwerste Vorgang in der deutschen Nachkriegskirchengeschichte."
V. (AGDF). Er blickt in einem sehr persönlich gehaltenen Beitrag acht Jahrzehnte nach der Niederwerfung des deutschen Faschismus zurück auf seine Beteiligung an der Kampagne der Friedensbewegung zur "Versöhnung mit den Völkern der Sowjetunion" in den Jahren 1985-1991. Der Historiker und Friedensforscher Wolfram Wette hat auf der Heidelberger Friedenskonferenz am 22. Juni 2025 einen bundesweit stark beachteten Vortrag "Frieden mit Russland - eine immer noch unerledigte Aufgabe" gehalten: "Krieg ist kein unabwendbares Schicksal, sondern Menschenwerk, das Ergebnis schlechter Politik.
Frieden ist generell möglich und machbar! Kriegsverhütung muss das erste Ziel staatlicher Politik bleiben!" Der dritte Beitrag - eine im Vollsinn des Wortes historisch zu nennende Quelle - stammt von Bischof Werner Krusche (1917-2009), der als Soldat 1942 in der Sowjetunion schwer verwundet wurde und später als evangelischer Theologe eine Aussöhnung der Deutschen mit den Völkern der Sowjetunion als einen bedeutsamen Schwerpunkt seines Wirkens betrachtet hat.
Sein Vortrag "Schuld und Vergebung" (1984) konfrontierte das kirchliche Publikum mit einer sehr unbequemen Zeitdiagnose: "Die Ausblendung der besonderen Schuld gegenüber dem zur Vernichtung bestimmt gewesenen Sowjetvolk ist der verhängnisvollste und folgenschwerste Vorgang in der deutschen Nachkriegskirchengeschichte."





