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Die ungeübte Einheit. Wie zwei deutsche Gesellschaften 1989–1991 zusammenfanden und warum die Spannungen blieben
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- Nombre de pages150
- FormatePub
- ISBN978-3-565-17743-1
- EAN9783565177431
- Date de parution16/01/2026
- Protection num.pas de protection
- Taille2 Mo
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEmphaloz Publishing House
Résumé
Der Fall der Mauer war ein Jubel-Moment - aber was danach kam, war komplizierter, zäher, oft schmerzvoller. Dieses Buch folgt dem Prozess der deutschen Wiedervereinigung nicht als triumphale Erzählung, sondern als Studie über zwei Gesellschaften, die sich fremd waren, unterschiedliche Erwartungen hatten und lernen mussten, in einem Staat zu existieren, den beide neu erfinden mussten.
Wir sehen die Verhandlungen hinter verschlossenen Türen: Kohl und Gorbatschow, die Zwei-plus-Vier-Gespräche, die ökonomischen Kalkulationen.
Aber wir folgen auch den Menschen in Ostdeutschland, die ihre Betriebe verloren, ihre Biografien entwertet sahen, während der Westen Effizienz und Markt brachte. Wir hören westdeutsche Stimmen, die Überforderung spürten, Solidaritätszuschlag zahlten und sich fragten, ob das Land noch ihres war. Das Buch untersucht die Treuhand, die Abwicklung ganzer Industrien, den Streit um Stasi-Akten, die Debatte über Strafjustiz.
Es zeigt, wie unterschiedliche Erinnerungen an die DDR - Diktatur oder auch Heimat - bis heute politische Gräben schaffen. Und es fragt, warum Ost-West-Unterschiede in Einkommen, Infrastruktur, politischer Kultur Jahrzehnte später noch messbar sind. Was bedeutete Einheit für Menschen, deren Alltag sich radikal änderte? Welche Chancen wurden verpasst, welche Fehler gemacht? Und was lehrt uns diese Geschichte über Integration, über den Umgang mit systemischen Umbrüchen - und über die Fragilität gemeinsamer Identität?
Aber wir folgen auch den Menschen in Ostdeutschland, die ihre Betriebe verloren, ihre Biografien entwertet sahen, während der Westen Effizienz und Markt brachte. Wir hören westdeutsche Stimmen, die Überforderung spürten, Solidaritätszuschlag zahlten und sich fragten, ob das Land noch ihres war. Das Buch untersucht die Treuhand, die Abwicklung ganzer Industrien, den Streit um Stasi-Akten, die Debatte über Strafjustiz.
Es zeigt, wie unterschiedliche Erinnerungen an die DDR - Diktatur oder auch Heimat - bis heute politische Gräben schaffen. Und es fragt, warum Ost-West-Unterschiede in Einkommen, Infrastruktur, politischer Kultur Jahrzehnte später noch messbar sind. Was bedeutete Einheit für Menschen, deren Alltag sich radikal änderte? Welche Chancen wurden verpasst, welche Fehler gemacht? Und was lehrt uns diese Geschichte über Integration, über den Umgang mit systemischen Umbrüchen - und über die Fragilität gemeinsamer Identität?






















