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Die Toten von St. Thomas. Opfer der Hungerblockade oder an Massenmord grenzender Verbrechen?
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- Nombre de pages136
- FormatPDF
- ISBN978-3-6963-4776-5
- EAN9783696347765
- Date de parution24/06/2026
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille2 Mo
- Infos supplémentairespdf
- ÉditeurBoD - Books on Demand
Résumé
Die vom Zeitzeugen Josef Marzi 1920 erstellte Schrift vermittelt interessante Einblicke in die Zustände der Irrenbewahranstalt St. Thomas in Andernach. Diese Pflegeanstalt auf dem Gelände des heutigen Schulzentrums (Kurfürst-Salentin-Gymnasium und St. Thomas Realschule plus mit Michaelskapelle) diente als öffentliche Anstalt zur Unterbringung von "unheilbaren und gefährlichen Irren" im Regierungsbezirk Koblenz.
Sie wurde von 1835 - 1920 betrieben. Neben der Irrenbewahranstalt St. Thomas existierte in Andernach seit 1876 die Provinzial-Heil- und Pflegeanstalt (heute Rhein-Mosel-Fachklinik), welche neben der Pflege zunächst das Heilen der psychisch Kranken in den Vordergrund stellte. Während der NS-Zeit beteiligte diese sich an Zwangssterilisationen und und dem Massenmord im Rahmen des sog. "Euthanasie-Programms".
Mit dem Nachdruck der vergriffenen Schrift möchte der Herausgeber für die Zusammenhänge zwischen ökonomischen, politischen, gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Interessen sensibilisieren.
Sie wurde von 1835 - 1920 betrieben. Neben der Irrenbewahranstalt St. Thomas existierte in Andernach seit 1876 die Provinzial-Heil- und Pflegeanstalt (heute Rhein-Mosel-Fachklinik), welche neben der Pflege zunächst das Heilen der psychisch Kranken in den Vordergrund stellte. Während der NS-Zeit beteiligte diese sich an Zwangssterilisationen und und dem Massenmord im Rahmen des sog. "Euthanasie-Programms".
Mit dem Nachdruck der vergriffenen Schrift möchte der Herausgeber für die Zusammenhänge zwischen ökonomischen, politischen, gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Interessen sensibilisieren.



