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Die Stunden, die wir verkaufen. Acht Geschichten über Arbeit, Entfremdung und den Preis der Zeit
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- Nombre de pages154
- FormatePub
- ISBN978-3-565-32317-3
- EAN9783565323173
- Date de parution14/03/2026
- Protection num.pas de protection
- Taille2 Mo
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEmphaloz Publishing House
Résumé
Was verkaufen wir eigentlich, wenn wir unsere Arbeitskraft anbieten? Und was geschieht mit uns, während wir Stunde um Stunde unserer Lebenszeit gegen Lohn eintauschen? Dirk Wossidlo nähert sich diesen existenziellen Fragen in acht literarisch verdichteten Geschichten, die den modernen Arbeitsalltag in all seiner Widersprüchlichkeit einfangen.
Die Figuren in diesem Erzählband sind keine Helden, sondern Menschen wie Sie und ich: Ein Optimierungsberater, der Kündigungen ausspricht und dabei seiner eigenen Vergangenheit begegnet.
Eine Pflegekraft, die zwischen Fürsorge und Zeitdruck zerrieben wird. Ein Callcenter-Mitarbeiter, dessen Persönlichkeit in vorgegebenen Gesprächsskripten verschwindet. Wossidlo erzählt von Sachbearbeitern, Lagerarbeitern und Angestellten, die in den Mühlen moderner Effizienzlogik gefangen sind. Mit literarischer Präzision und psychologischem Feingefühl zeigt der Autor, wie sich Entfremdung anfühlt - nicht als abstraktes Konzept, sondern als gelebte Realität.
Seine Prosa ist nüchtern und eindringlich zugleich, verzichtet auf moralische Urteile und lässt stattdessen die Situationen für sich sprechen. Dabei entsteht ein vielschichtiges Porträt unserer Arbeitsgesellschaft, das gleichermaßen gesellschaftskritisch wie zutiefst menschlich ist. Die Geschichten funktionieren eigenständig und ergeben doch ein Ganzes: Sie alle kreisen um die Frage, welchen Preis wir für unser Auskommen zahlen - und ob dieser Preis zu hoch ist.
Ohne Pathos, aber mit großer Empathie zeigt Wossidlo, wie Arbeit uns formt, verformt und manchmal auch zerbricht. Ein literarisch anspruchsvolles Debüt, das den Nerv unserer Zeit trifft und lange nachhallt. Für alle, die sich fragen, ob es so weitergehen kann - oder muss.
Eine Pflegekraft, die zwischen Fürsorge und Zeitdruck zerrieben wird. Ein Callcenter-Mitarbeiter, dessen Persönlichkeit in vorgegebenen Gesprächsskripten verschwindet. Wossidlo erzählt von Sachbearbeitern, Lagerarbeitern und Angestellten, die in den Mühlen moderner Effizienzlogik gefangen sind. Mit literarischer Präzision und psychologischem Feingefühl zeigt der Autor, wie sich Entfremdung anfühlt - nicht als abstraktes Konzept, sondern als gelebte Realität.
Seine Prosa ist nüchtern und eindringlich zugleich, verzichtet auf moralische Urteile und lässt stattdessen die Situationen für sich sprechen. Dabei entsteht ein vielschichtiges Porträt unserer Arbeitsgesellschaft, das gleichermaßen gesellschaftskritisch wie zutiefst menschlich ist. Die Geschichten funktionieren eigenständig und ergeben doch ein Ganzes: Sie alle kreisen um die Frage, welchen Preis wir für unser Auskommen zahlen - und ob dieser Preis zu hoch ist.
Ohne Pathos, aber mit großer Empathie zeigt Wossidlo, wie Arbeit uns formt, verformt und manchmal auch zerbricht. Ein literarisch anspruchsvolles Debüt, das den Nerv unserer Zeit trifft und lange nachhallt. Für alle, die sich fragen, ob es so weitergehen kann - oder muss.



