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Die Stille vor dem Schrei. Dreizehn Begegnungen auf dem Weg zur Guernica

Par : Rafael Montoya
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  • Nombre de pages266
  • FormatePub
  • ISBN978-3-565-29666-8
  • EAN9783565296668
  • Date de parution05/03/2026
  • Protection num.pas de protection
  • Taille2 Mo
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurEmphaloz Publishing House

Résumé

Rafael Montoya entführt seine Leser in das Paris des Jahres 1937, in jene schicksalhaften Wochen, die der Entstehung eines der bedeutendsten Kunstwerke des 20. Jahrhunderts vorausgingen. "Die Stille vor dem Schrei" ist ein literarisches Meisterwerk, das die Geschichte hinter Picassos legendärem Gemälde "Guernica" auf eindringliche und zutiefst menschliche Weise erzählt. In dreizehn kunstvoll komponierten Begegnungen zeichnet Montoya den Weg des Künstlers nach, der vor der monumentalen weißen Leinwand in seinem Pariser Atelier steht - gelähmt, suchend, ringend um einen Ausdruck für das Unaussprechliche.
Der spanische Bürgerkrieg tobt in seiner Heimat, und die Republik erwartet von ihm ein Zeichen, eine Aussage, etwas Schönes. Doch wie erschafft man Schönheit aus Schmerz? Wie findet man die erste Linie, wenn die Seele stumm ist? Montoya gelingt es meisterhaft, die innere Zerrissenheit des Künstlers spürbar zu machen, ohne jemals ins Pathetische abzugleiten. Mit einer Sprache, die selbst an die Präzision und Intensität eines Kunstwerks erinnert, lässt er den Leser teilhaben an Picassos Zweifeln, seinen Erinnerungen an Spanien, seiner künstlerischen Suche.
Die dreizehn Begegnungen - mit einem Postboten, Weggefährten, Fremden und Vertrauten - werden zu Spiegeln, in denen sich nicht nur die historische Dimension des Moments, sondern auch zeitlose Fragen nach Kunst, Verantwortung und der Macht der Kreativität reflektieren. Der Autor verbindet historische Authentizität mit literarischer Imagination und schafft ein atmosphärisch dichtes Porträt jener Tage, in denen aus Stille ein Schrei wurde, der bis heute nachhallt.
Ein Buch für alle, die verstehen möchten, wie große Kunst entsteht - aus Widerstand, aus Schmerz und aus der unstillbaren Notwendigkeit, Zeugnis abzulegen.