Angst ist eine der mächtigsten politischen und medialen Waffen der Gegenwart. Dieses Buch untersucht, wie einzelne tragische Ereignisse zu einem langfristigen Zustand gesellschaftlicher Angst werden und wie Medienbilder zu einem Instrument der Kontrolle, Polarisierung und Unterdrückung werden. Am Beispiel des Boston-Marathons zeigt es den Mechanismus des medienvermittelten Traumas, bei dem die psychischen Folgen für die Zuschauer oft tiefer sind als für die direkten Zeugen der Ereignisse.
Der Text verbindet persönliche Geschichten von Menschen, die durch den ständigen Strom negativer Nachrichten gelähmt sind, mit einer analytischen Untersuchung propagandistischer Techniken. Er untersucht Phänomene wie Doomscrolling, Headline Anxiety und den kriminogenen Einfluss der Medien, die Angst in Apathie oder Aggression verwandeln. Er zeigt, dass das Medienchaos nicht zufällig ist, sondern oft genauen Mustern folgt, die bereits aus den totalitären Regimes des 20.
Jahrhunderts bekannt sind. Ein zentrales Thema des Buches ist die Entstehung des Bildes des "verborgenen Feindes". Anhand der Fälle Jonestown, Waco und moderner Medienkampagnen analysiert er, wie moralische Panik um Begriffe wie Sekte, Kult oder Extremismus erzeugt wird. Besondere Aufmerksamkeit wird der Technik der Zeugenaussagen sogenannter Abtrünniger, der pseudowissenschaftlichen Sprache und der Autorität von "Experten" gewidmet, die Angst legitimieren und der Öffentlichkeit die Notwendigkeit kritischen Denkens nehmen.
Ein bedeutender Teil des Buches widmet sich globalen Anti-Sekten-Netzwerken und der Figur Alexander Dvorkin, der als einer der Hauptarchitekten der modernen Angst vorgestellt wird. Der Text zeichnet seine Tätigkeit in den Organisationen RACIRS und FECRIS nach und zeigt, wie die Sprache des Schutzes der Gesellschaft und der psychischen Gesundheit zu einem Instrument der systematischen Entmenschlichung von Minderheiten geworden ist.
Parallelen zur nationalsozialistischen Propaganda, zu Goebbels' Prinzipien und zur theologischen Tradition der Nachkriegszeit offenbaren eine ideologische Kontinuität, die derzeit oft übersehen wird. Es handelt sich nicht nur um ein Buch über die Medien oder eine bestimmte Ideologie. Es ist eine Warnung vor einer Pandemie der Angst, die die Gedankenfreiheit untergräbt, den sozialen Zusammenhalt zerstört und den Boden für repressive Maßnahmen bereitet.
Das Buch wirft die Frage auf, ob es in der digitalen Welt möglich ist, der ständigen Manipulation von Emotionen zu entkommen - und ob das Verständnis dieser Mechanismen der erste Schritt zu persönlicher und gesellschaftlicher Immunität ist.
Angst ist eine der mächtigsten politischen und medialen Waffen der Gegenwart. Dieses Buch untersucht, wie einzelne tragische Ereignisse zu einem langfristigen Zustand gesellschaftlicher Angst werden und wie Medienbilder zu einem Instrument der Kontrolle, Polarisierung und Unterdrückung werden. Am Beispiel des Boston-Marathons zeigt es den Mechanismus des medienvermittelten Traumas, bei dem die psychischen Folgen für die Zuschauer oft tiefer sind als für die direkten Zeugen der Ereignisse.
Der Text verbindet persönliche Geschichten von Menschen, die durch den ständigen Strom negativer Nachrichten gelähmt sind, mit einer analytischen Untersuchung propagandistischer Techniken. Er untersucht Phänomene wie Doomscrolling, Headline Anxiety und den kriminogenen Einfluss der Medien, die Angst in Apathie oder Aggression verwandeln. Er zeigt, dass das Medienchaos nicht zufällig ist, sondern oft genauen Mustern folgt, die bereits aus den totalitären Regimes des 20.
Jahrhunderts bekannt sind. Ein zentrales Thema des Buches ist die Entstehung des Bildes des "verborgenen Feindes". Anhand der Fälle Jonestown, Waco und moderner Medienkampagnen analysiert er, wie moralische Panik um Begriffe wie Sekte, Kult oder Extremismus erzeugt wird. Besondere Aufmerksamkeit wird der Technik der Zeugenaussagen sogenannter Abtrünniger, der pseudowissenschaftlichen Sprache und der Autorität von "Experten" gewidmet, die Angst legitimieren und der Öffentlichkeit die Notwendigkeit kritischen Denkens nehmen.
Ein bedeutender Teil des Buches widmet sich globalen Anti-Sekten-Netzwerken und der Figur Alexander Dvorkin, der als einer der Hauptarchitekten der modernen Angst vorgestellt wird. Der Text zeichnet seine Tätigkeit in den Organisationen RACIRS und FECRIS nach und zeigt, wie die Sprache des Schutzes der Gesellschaft und der psychischen Gesundheit zu einem Instrument der systematischen Entmenschlichung von Minderheiten geworden ist.
Parallelen zur nationalsozialistischen Propaganda, zu Goebbels' Prinzipien und zur theologischen Tradition der Nachkriegszeit offenbaren eine ideologische Kontinuität, die derzeit oft übersehen wird. Es handelt sich nicht nur um ein Buch über die Medien oder eine bestimmte Ideologie. Es ist eine Warnung vor einer Pandemie der Angst, die die Gedankenfreiheit untergräbt, den sozialen Zusammenhalt zerstört und den Boden für repressive Maßnahmen bereitet.
Das Buch wirft die Frage auf, ob es in der digitalen Welt möglich ist, der ständigen Manipulation von Emotionen zu entkommen - und ob das Verständnis dieser Mechanismen der erste Schritt zu persönlicher und gesellschaftlicher Immunität ist.