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Die neue Barbarei. Roman
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- Nombre de pages448
- FormatePub
- ISBN978-3-7518-1058-6
- EAN9783751810586
- Date de parution26/03/2026
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille687 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurROHSTOFF
Résumé
In Zeiten einer neuen Barbarei, da Staats- und Regierungschefs die Welt aufteilen wie Mafiosi, entwirft Viktor Jerofejew ein grell schillerndes Panorama menschlicher und politischer Abgründe, in dem Wahrheit zum Spiel und Moral zur Attitüde wird.
Während Putin als »Pontschik« erscheint - ein in Öl gebackener Krapfen mit Loch in der Mitte, Symbol einer aufgeblähten Leere -, geriert sich die Opposition in der Pose der Märtyrer.
Im Zentrum steht die »Russische Schuld« , eine weibliche Allegorie des Landes und Objekt der Begierde des Protagonisten. Mit ihr macht sich Jerofejews Alter Ego auf ins »Himmlische Moskau« , eine surreale Landschaft zwischen Traum, Erinnerung und Farce, in der Geschichte und Gegenwart ineinanderstürzen. Dort begegnen sich Stalin und Rilke, Zwetajewa und Merkel, und selbst die großen russischen Klassiker - von Puschkin bis Tolstoi - treten als Zeugen einer endlosen Wiederkehr der Gewalt auf.
In dieser alchemistischen Mischung aus Autobiografie, Essay und Allegorie entsteht das Bild eines Landes, das an seiner eigenen Mythenlust zerbricht - und zugleich den Leser in den Sog seiner Sprache reißt. Die neue Barbarei ist Jerofejews radikalstes Buch: Satire, Dichtung und tragikomische Liebeserklärung an ein Russland, das sich selbst verloren hat.
Im Zentrum steht die »Russische Schuld« , eine weibliche Allegorie des Landes und Objekt der Begierde des Protagonisten. Mit ihr macht sich Jerofejews Alter Ego auf ins »Himmlische Moskau« , eine surreale Landschaft zwischen Traum, Erinnerung und Farce, in der Geschichte und Gegenwart ineinanderstürzen. Dort begegnen sich Stalin und Rilke, Zwetajewa und Merkel, und selbst die großen russischen Klassiker - von Puschkin bis Tolstoi - treten als Zeugen einer endlosen Wiederkehr der Gewalt auf.
In dieser alchemistischen Mischung aus Autobiografie, Essay und Allegorie entsteht das Bild eines Landes, das an seiner eigenen Mythenlust zerbricht - und zugleich den Leser in den Sog seiner Sprache reißt. Die neue Barbarei ist Jerofejews radikalstes Buch: Satire, Dichtung und tragikomische Liebeserklärung an ein Russland, das sich selbst verloren hat.






