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Die Konstitution eines Weltbildes. Eine Neubewertung von Carnaps Konstitutionsprojekt
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- Nombre de pages144
- FormatPDF
- ISBN978-3-96091-052-7
- EAN9783960910527
- Date de parution03/04/2014
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille1 Mo
- Infos supplémentairespdf
- ÉditeurAkademische Verlagsgemeinschaf
Résumé
Der Gegenstand der vorliegenden Untersuchung ist Rudolf Carnaps Frühwerk "Der Logische Aufbau der Welt (1928)" - das Hauptwerk des logischen Positivismus des 20. Jahrhunderts. Aufgrund der herkömmlichen Rezeption, welche den Kerngedanken des Aufbaus falsch charakterisiert, wird die philosophische Relevanz des Aufbaus oft unterschätzt. Ziel der vorliegenden Untersuchung ist eine Neubewertung des im Aufbau dargestellten Konstitutionsprojekts.
Der Verfasser argumentiert dafür, dass vielen herkömmlichen Einwänden (von Quine und von Carnap selbst in seiner späteren Karriere) gegen das Konstitutionsprojekt ein grundsätzliches Missverständnis bezüglich der tatsächlichen Zielsetzung desselben zugrunde liegt und diese Einwände deshalb nicht berechtigt sind: Das Konstitutionsprojekt ist in Wirklichkeit kein phänomenalistisches oder positivistisches Projekt im gewöhnlichen Sinn.
Vielmehr soll durch das Konstitutionssystem gezeigt werden, dass der gesamte Inhalt der rationalen Überzeugung eines Erkenntnissubjekts eine Funktion der Beschaffenheit der Gesamtheit der Sinneseindrücke desselben Subjekts ist.
Der Verfasser argumentiert dafür, dass vielen herkömmlichen Einwänden (von Quine und von Carnap selbst in seiner späteren Karriere) gegen das Konstitutionsprojekt ein grundsätzliches Missverständnis bezüglich der tatsächlichen Zielsetzung desselben zugrunde liegt und diese Einwände deshalb nicht berechtigt sind: Das Konstitutionsprojekt ist in Wirklichkeit kein phänomenalistisches oder positivistisches Projekt im gewöhnlichen Sinn.
Vielmehr soll durch das Konstitutionssystem gezeigt werden, dass der gesamte Inhalt der rationalen Überzeugung eines Erkenntnissubjekts eine Funktion der Beschaffenheit der Gesamtheit der Sinneseindrücke desselben Subjekts ist.



