Was verbirgt sich hinter den Wänden eines Hauses, das mehr ist als Stein und Holz - das atmet, flüstert und erinnert? In Malachy Greyvanes düsterem Debütroman kehrt der Akustikingenieur Philippe Vausse nach dem Tod seiner Mutter in das normannische Herrenhaus seiner Kindheit zurück. Sein Auftrag ist nüchtern: das Anwesen inventarisieren, den Verkauf vorbereiten, verschwinden.
Doch das Haus hat andere Pläne.
Mit präzisem, fast klinischem Blick nähert sich Philippe dem Verfall der alten Gemäuer - und stößt dabei auf Anomalien, die sich seiner rationalen Weltsicht hartnäckig widersetzen.
Akustische Messungen ergeben Werte, die physikalisch unmöglich sind. Wände klingen hohl, wo keine Hohlräume sein dürfen. Die rätselhafte Haushälterin Ilse hütet ein Schweigen, das schwerer wiegt als jedes Geständnis.
Greyvane gelingt ein seltenes Kunststück: Er verbindet die kalte Sprache der Ingenieurskunst mit der flirrenden Atmosphäre des klassischen Gothic-Romans. Sein Protagonist ist kein klassischer Held, sondern ein Mann, der seine Emotionen hinter Notizbüchern und Messwerten begräbt - und genau darin liegt die eigentliche Bedrohung.
Denn was geschieht, wenn die Werkzeuge der Vernunft versagen?
In der Tradition Edgar Allan Poes kreist dieser Roman um Schuld, Schweigen und die Frage, ob Häuser Gedächtnis besitzen. Die dichte, atmosphärische Prosa lässt Lesende in jedem klopfenden Laut, in jedem nassen Stein eine latente Bedrohung spüren - ohne dass je eine einzige übernatürliche Erklärung offen ausgesprochen wird.
Für alle, die Gothic-Horror lieben, der unter die Haut geht, ohne je zu schreien.
Was verbirgt sich hinter den Wänden eines Hauses, das mehr ist als Stein und Holz - das atmet, flüstert und erinnert? In Malachy Greyvanes düsterem Debütroman kehrt der Akustikingenieur Philippe Vausse nach dem Tod seiner Mutter in das normannische Herrenhaus seiner Kindheit zurück. Sein Auftrag ist nüchtern: das Anwesen inventarisieren, den Verkauf vorbereiten, verschwinden.
Doch das Haus hat andere Pläne.
Mit präzisem, fast klinischem Blick nähert sich Philippe dem Verfall der alten Gemäuer - und stößt dabei auf Anomalien, die sich seiner rationalen Weltsicht hartnäckig widersetzen.
Akustische Messungen ergeben Werte, die physikalisch unmöglich sind. Wände klingen hohl, wo keine Hohlräume sein dürfen. Die rätselhafte Haushälterin Ilse hütet ein Schweigen, das schwerer wiegt als jedes Geständnis.
Greyvane gelingt ein seltenes Kunststück: Er verbindet die kalte Sprache der Ingenieurskunst mit der flirrenden Atmosphäre des klassischen Gothic-Romans. Sein Protagonist ist kein klassischer Held, sondern ein Mann, der seine Emotionen hinter Notizbüchern und Messwerten begräbt - und genau darin liegt die eigentliche Bedrohung.
Denn was geschieht, wenn die Werkzeuge der Vernunft versagen?
In der Tradition Edgar Allan Poes kreist dieser Roman um Schuld, Schweigen und die Frage, ob Häuser Gedächtnis besitzen. Die dichte, atmosphärische Prosa lässt Lesende in jedem klopfenden Laut, in jedem nassen Stein eine latente Bedrohung spüren - ohne dass je eine einzige übernatürliche Erklärung offen ausgesprochen wird.
Für alle, die Gothic-Horror lieben, der unter die Haut geht, ohne je zu schreien.