Die Geschichte vom Prinzen Genji (Zusammengefasste Ausgabe). Bereicherte Ausgabe. Hofintrigen und Vergänglichkeit in der Heian-Zeit: Waka, Duftkunst und psychologischer Realismus
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- Nombre de pages135
- FormatePub
- ISBN859-65--4788634-1
- EAN8596547886341
- Date de parution07/02/2026
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille866 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurQUICKIE CLASSICS
Résumé
Die Geschichte vom Prinzen Genji schildert das Heian-zeitliche Hofleben durch die Liebes- und Machtverstrickungen des Prinzen: vom Günstling über das Exil in Suma und Akashi bis zu den späten Uji-Kapiteln, in denen Kaoru und Niou auftreten. In 54 Kapiteln entfaltet der Text psychologischen Realismus, verbindet Schilderungen von Ritual, Musik und Duftkunst mit einer Prosa, durchzogen von Waka, und moduliert den allwissenden Erzähler zu intimen Innenansichten.
Leitmotive wie mono no aware und höfische Eleganz (miyabi) verorten das Werk im Kontext der kana-monogatari des 11. Jahrhunderts. Murasaki Shikibu (ca. 973-1014/25), Hofdame aus dem Fujiwara-Clan am Hof Kaiser Ichijos, besaß für Frauen ungewöhnliche Bildung im Chinesischen und hielt Beobachtungen in Tagebuch und Waka fest. Genji entstand wohl episodisch unter der Patronage Fujiwara no Michinagas; Konkurrenz zu Sei Shonagon sowie Erfahrungen höfischer Intrigen, Geschlechterpolitik und Vergänglichkeit lieferten psychologische Tiefenschärfe und Motivation.
Empfehlenswert ist dieses Werk für Leserinnen und Leser, die historische Genauigkeit und ästhetische Raffinesse schätzen: Es bietet eine Fallstudie zu Begehren, Status, Karma und Zeitlichkeit. Als Grundtext der Weltliteratur eröffnet es Literaturwissenschaft, Japanologie und Gender Studies Vergleichsperspektiven; zugleich lädt seine rhythmische Prosa mit intertextuellen Bezügen und poetischen Einsprengseln zu einer Lektüre ein, die Geduld fordert und reich belohnt. Quickie Classics fasst zeitlose Werke präzise zusammen, bewahrt die Stimme des Autors und hält die Prosa klar, schnell und gut lesbar - destilliert, niemals verwässert.
Extras der erweiterten Ausgabe: Einführung · Zusammenfassung · Historischer Kontext · Autorenbiografie · Kurze Analyse · 4 Reflexionsfragen · Redaktionelle Fußnoten.
Leitmotive wie mono no aware und höfische Eleganz (miyabi) verorten das Werk im Kontext der kana-monogatari des 11. Jahrhunderts. Murasaki Shikibu (ca. 973-1014/25), Hofdame aus dem Fujiwara-Clan am Hof Kaiser Ichijos, besaß für Frauen ungewöhnliche Bildung im Chinesischen und hielt Beobachtungen in Tagebuch und Waka fest. Genji entstand wohl episodisch unter der Patronage Fujiwara no Michinagas; Konkurrenz zu Sei Shonagon sowie Erfahrungen höfischer Intrigen, Geschlechterpolitik und Vergänglichkeit lieferten psychologische Tiefenschärfe und Motivation.
Empfehlenswert ist dieses Werk für Leserinnen und Leser, die historische Genauigkeit und ästhetische Raffinesse schätzen: Es bietet eine Fallstudie zu Begehren, Status, Karma und Zeitlichkeit. Als Grundtext der Weltliteratur eröffnet es Literaturwissenschaft, Japanologie und Gender Studies Vergleichsperspektiven; zugleich lädt seine rhythmische Prosa mit intertextuellen Bezügen und poetischen Einsprengseln zu einer Lektüre ein, die Geduld fordert und reich belohnt. Quickie Classics fasst zeitlose Werke präzise zusammen, bewahrt die Stimme des Autors und hält die Prosa klar, schnell und gut lesbar - destilliert, niemals verwässert.
Extras der erweiterten Ausgabe: Einführung · Zusammenfassung · Historischer Kontext · Autorenbiografie · Kurze Analyse · 4 Reflexionsfragen · Redaktionelle Fußnoten.











