Die Geheimnisse des Roten Meeres. Roman. Mit Fotografien des Autors

Par : Henry de Monfreid, Gerhard Meier
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  • Nombre de pages304
  • FormatePub
  • ISBN978-3-293-30824-4
  • EAN9783293308244
  • Date de parution01/05/2020
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille10 Mo
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurUnionsverlag Taschenbuch

Résumé

Henry de Monfreid stammte aus bestem Hause, war befreundet mit Matisse, Gauguin, Cocteau und Teilhard de Chardin. Nach einigen frustrierenden Jahren als Ingenieur brach er 1911 auf nach Dschibuti am Roten Meer und nannte sich fortan Abd-el-Haï, »Sklave der Schöpfung« . Er kaufte sich ein Schiff und lebte unter Fischern, Perlentauchern, Schmugglern, Piraten, Waffenhändlern als einer der Ihren. Das Gesetz galt ihm wenig, und für die Beamten der Kolonialmacht hatte er nur Verachtung übrig.
In dreitausend Briefen an seine Freunde hatte er bereits seine Abenteuer geschildert, als Joseph Kessel ihn überredete, doch endlich ein Buch zu schreiben. Als dann Die Geheimnisse des Roten Meeres erschien, wurde er auf einen Schlag zur Legende. Seine Erlebnisse am Roten Meer und später in Afrika sind der gigantische, berückende, mythische Stoff zu einem umfangreichen Ouvre, das bis heute nichts von seiner Faszination verloren hat.
Henry de Monfreid, geboren 1879 in Leucate, Frankreich, ist einer der großen Abenteurer und Abenteuerschriftsteller des 20. Jahrhunderts. Seine über 75 Romane und Erzählungen handeln von seinen Erlebnissen in den Regionen um das Rote Meer und am Horn von Afrika. Er schmuggelte Waffen, Haschisch, handelte mit Perlen und war ein illustrer Akteur und Spion in den Ränkespielen der Großmächte, die sich in der Region um die Vorherrschaft stritten.
Henry de Monfreid starb 1974. Gerhard Meier, geboren 1957, studierte Romanistik und Germanistik. Nebenbei erlernte er die türkische Sprache. Seit 1986 lebt er bei Lyon, wo er literarische Werke aus dem Französischen und aus dem Türkischen (Hasan Ali Toptas, Orhan Pamuk, Murat Uyurkulak) überträgt. 2014 wurde er mit dem Paul-Celan-Preis ausgezeichnet.