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Die deutschen Single-Charts Band 2 - 1970 bis 1979. 1970 bis 1979

Par : André Kauth
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  • Nombre de pages752
  • FormatePub
  • ISBN978-3-6951-6863-7
  • EAN9783695168637
  • Date de parution07/01/2026
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille3 Mo
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurBoD - Books on Demand

Résumé

Die Single-Charts in Deutschland gibt es seit 1954. Zu diesem Zeitpunkt kommt die Juke-Box aus den USA nach Westdeutschland. Die Auswertung basiert zunächst auf den monatlichen Charts der Zeitschrift "Der Automatenmarkt", der die Abspielzahlen von Singles in öffentlichen Jukeboxen zugrunde liegen. Bereits ab Dezember 1953 gibt es eingeschränkte Informationen zu populären Titeln. Die erste deutschlandweite Hitliste wird für den Monat März 1954 veröffentlicht.
An der Chartspitze steht der Titel "Wir, wir, wir haben ein Klavier" von "Zehn Whiskeys und ein Soda". Somit gilt diese Aufnahme als erster Nummer-eins-Hit der deutschen Chartgeschichte. Im Juli 1959 erscheint erstmals die Zeitschrift "Musikmarkt", die ebenfalls mit einer Hitliste aufwartet. Diese erscheint zunächst auch monatlich und ist ausgereifter, weil hier auch die Notenverkäufe, die Airplay-Einsätze und die Tonträgerverkäufe einbezogen sind.
Der erste Nummer-eins-Erfolg in den Musikmarkt-Hitparaden ist "Die Gitarre und das Meer" von Freddy Quinn. Innerhalb kürzester Zeit läuft der "Musikmarkt" den "Boxen-Charts" den Rang ab und übernimmt die offizielle Rolle der deutschen Charts. Bis Dezember 1964 erscheinen die Charts monatlich und ein Titel, egal ob das Original, ein oder mehrere Coversongs, erhalten die gleiche Platzierung. Mit Beginn des Jahres 1965 basieren die Charts auf den reinen Plattenverkäufen und erscheinen nun zweimal im Monat und ab Januar 1971 erscheinen die deutschen Single-Charts wöchentlich. Zwischen 1984 und 2007 gibt es Jahrgänge, in denen zwischen den Jahren keine Chartausgaben veröffentlicht werden. Ab Januar 1980 haben die Charts 75 Plätze, im August 1989 werden sie auf den heute noch gültigen Umfang von 100 Plätzen erweitert.
Pop-History Band 4
André Kauth
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