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Die Dämonisierung des Westens als Argument und Ideologem. Eine Untersuchung auf Basis des Dayton-Abkommens

Par : Teréz Schneider
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  • Nombre de pages388
  • FormatePub
  • ISBN978-3-8197-3636-0
  • EAN9783819736360
  • Date de parution16/06/2025
  • Protection num.pas de protection
  • Taille3 Mo
  • Infos supplémentairesepub
  • Éditeurepubli

Résumé

Aus der Geschichte lernen, die gleichen Fehler niemals wiederholen, im Einklang mit moralischen Werten und Normen leben. Leben und leben lassen, Frieden zu wahren und Konflikte erkennen, bevor sie zu Krisen oder Kriegen werden. All dies wird weltweit als eine Art Mindeststandard kommuniziert, in die Schulbildung integriert, und ist das höchste und erstrebenswerteste Ziel von Staatsoberhäuptern, Regierungen, Behörden, Verfassungen.
Theoretisch zumindest. Ab 1990, mitten in Europa, brachen Kriege aus. Unverständlich für die einen, unvermeidlich für die anderen. Durch eine starke Intervention der NATO, der EU und den USA wurde die Region ex-Jugoslawien mehrmals "befriedet". Bosnien wurde mit dem Dayton-Abkommen Ende 1995 in den friedlichen Wiederaufbau entlassen. Faktisch wurde aber lediglich der Krieg gestoppt und ein seitdem anhaltender, eingefrorener Konflikt gestaltete und gestaltet noch immer die Gegenwart und damit auch die Zukunft des Landes. Als im Jahr 2022 Russland in die Ukraine einfiel, wurden viele Erinnerungen wach, viele Parallelen zu den Balkankriegen der 1990er Jahre erkannt.
Egal ob in Jugoslawien oder in der Ukraine, diese Kriege kamen nicht aus dem Nichts, sie waren vorhersehbar und im Vorfeld durch eine aggressive Kommunikation eingeläutet.