Hieronymus lebte sechzehn Jahre im Ausland, in Russland, Libyen und Ungarn.
Heute lebt und schreibt er in Deutschland. Seine Texte kreisen um Menschen am Rand, um Absturz, Rausch, Schuld und die Frage, was bleibt, wenn Halt und Ordnung zerfallen.
DIE BLEIERNE FEDER
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- Nombre de pages68
- FormatePub
- ISBN978-3-6963-4402-3
- EAN9783696344023
- Date de parution16/05/2026
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille740 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBoD - Books on Demand
Résumé
Die bleierne Feder ist eine dichte, atmosphärische Erzählung über Nähe, Fremdheit und die leisen Verschiebungen, die ein Leben aus der Bahn geraten lassen können.
Im Mittelpunkt steht ein Mann, der zwischen zwei Zuständen lebt: dem Versuch, in einer Beziehung und einem gemeinsamen Alltag anzukommen, und einer inneren Unruhe, die sich nicht beruhigen lässt. Die gemeinsame Wohnung, die kleinen Rituale, die scheinbar einfachen Gesten der Zuneigung - all das wird zu einem Raum, der zugleich Geborgenheit und Beklemmung in sich trägt.
Als ein verwahrloster Kater in sein Leben tritt, beginnt sich etwas zu verändern.
Zunächst kaum wahrnehmbar, dann körperlich spürbar: ein Gewicht, das sich nicht abschütteln lässt. Was folgt, ist keine laute Eskalation, sondern eine Folge feiner Risse - in Wahrnehmung, Erinnerung und Entscheidung. Die Erzählung entfaltet sich in kurzen, präzisen Szenen und lebt von Andeutung, Wiederholung und Verdichtung. Alltägliche Gegenstände, Blicke und Gesten gewinnen eine zweite Bedeutungsebene.
Zwischen Beziehung und Versuchung, Gewohnheit und Rückfall entsteht ein Spannungsfeld, in dem sich die Frage nach Identität und Verantwortung zuspitzt. Ist das Unheimliche real oder Ausdruck eines inneren Zustands? Die bleierne Feder lässt diese Frage offen und entfaltet gerade daraus ihre Wirkung. Der Text bewegt sich an der Grenze zwischen psychologischer Genauigkeit und leiser Irritation und zeichnet das Porträt eines Menschen, der sich selbst entgleitet, während alles um ihn herum noch Bestand zu haben scheint. Empfohlenes Lesealter: ab 18 Jahren
Zunächst kaum wahrnehmbar, dann körperlich spürbar: ein Gewicht, das sich nicht abschütteln lässt. Was folgt, ist keine laute Eskalation, sondern eine Folge feiner Risse - in Wahrnehmung, Erinnerung und Entscheidung. Die Erzählung entfaltet sich in kurzen, präzisen Szenen und lebt von Andeutung, Wiederholung und Verdichtung. Alltägliche Gegenstände, Blicke und Gesten gewinnen eine zweite Bedeutungsebene.
Zwischen Beziehung und Versuchung, Gewohnheit und Rückfall entsteht ein Spannungsfeld, in dem sich die Frage nach Identität und Verantwortung zuspitzt. Ist das Unheimliche real oder Ausdruck eines inneren Zustands? Die bleierne Feder lässt diese Frage offen und entfaltet gerade daraus ihre Wirkung. Der Text bewegt sich an der Grenze zwischen psychologischer Genauigkeit und leiser Irritation und zeichnet das Porträt eines Menschen, der sich selbst entgleitet, während alles um ihn herum noch Bestand zu haben scheint. Empfohlenes Lesealter: ab 18 Jahren











