Helen Akin, Dr. phil., promovierte an der Philosophischen Fakultät der Universität Jena und arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Universitäten Leipzig und Jena.
Nouveauté
Dialektik der Entfremdung. Auf dem Weg zu einem neuen Verständnis von Freiheit
Par :Formats :
Disponible dans votre compte client Decitre ou Furet du Nord dès validation de votre commande. Le format ePub est :
- Compatible avec une lecture sur My Vivlio (smartphone, tablette, ordinateur)
- Compatible avec une lecture sur liseuses Vivlio
- Pour les liseuses autres que Vivlio, vous devez utiliser le logiciel Adobe Digital Edition. Non compatible avec la lecture sur les liseuses Kindle, Remarkable et Sony
, qui est-ce ?Notre partenaire de plateforme de lecture numérique où vous retrouverez l'ensemble de vos ebooks gratuitement
Pour en savoir plus sur nos ebooks, consultez notre aide en ligne ici
- Nombre de pages252
- FormatePub
- ISBN978-3-593-46481-7
- EAN9783593464817
- Date de parution16/07/2026
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille4 Mo
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurCampus
Résumé
In seinen frühen Schriften um 1844 entwickelt Karl Marx eine Gesellschaftskritik, in deren Zentrum ein besonderer Freiheitsbegriff steht: Freiheit als Gegenentwurf zur Entfremdung. Hinterfragt werden dabei sowohl Vorstellungen von Freiheit, die vor allem auf Besitz und die Durchsetzung privater Interessen zielen, als auch das Ideal der Aufklärung, das Freiheit im Kern als persönliche Unabhängigkeit begreift.
In Anlehnung an einen Gedanken aus Hegels Phänomenologie des Geistes beschreibt Helen Akin Freiheit als eine Praxis der Hingabe.
Damit ist eine Form von Freiheit gemeint, die nicht darin besteht, beliebig zu handeln oder alles tun zu können. Freiheit in diesem Sinne endet also nicht dort, wo Rücksicht auf andere Menschen oder auf die Umwelt notwendig wird. Im Gegenteil: Gerade durch die bewusste Selbstbegrenzung entsteht eine andere, tiefere Erfahrung von Freiheit. Sie entfaltet sich erst im Verhältnis zu anderen und zur Welt und eröffnet Möglichkeiten, die sich der blinden Willkür des »machen können, was man will« unweigerlich verschließen.
Damit ist eine Form von Freiheit gemeint, die nicht darin besteht, beliebig zu handeln oder alles tun zu können. Freiheit in diesem Sinne endet also nicht dort, wo Rücksicht auf andere Menschen oder auf die Umwelt notwendig wird. Im Gegenteil: Gerade durch die bewusste Selbstbegrenzung entsteht eine andere, tiefere Erfahrung von Freiheit. Sie entfaltet sich erst im Verhältnis zu anderen und zur Welt und eröffnet Möglichkeiten, die sich der blinden Willkür des »machen können, was man will« unweigerlich verschließen.




