Deutsche Mythologie (1835) entfaltet die Glaubenswelt der germanischen Völker, indem mittelalterliche Chroniken, Sagaliteratur, Rechtsdenkmäler, Ortsnamen und lebendige Bräuche philologisch verknüpft werden. Mit vergleichender Methode und Blick auf altnordische und angelsächsische Parallelen ordnet Grimm Götter wie Wodan, Donar und Ziu, Gestalten wie Frau Holle und Perchta sowie Motive der Wilden Jagd, Jahreszeitenriten und Dämonik in systematische Zusammenhänge; gelehrsam, detailreich, im romantischen Historismus verankert.
Jacob Grimm (1785-1863), Mitbegründer der Germanistik, Märchensammler und Sprachhistoriker, verbindet hier Volksüberlieferung mit historischer Grammatik. Die Deutsche Grammatik und das nach ihm benannte Lautgesetz schärften seinen Blick für Sprachwandel als Gedächtnis der Kultur; Deutsche Rechtsaltertümer bereiteten den Zugang zu vorchristlichen Rechts- und Kultformen. Romantische Nationvorstellungen und die Göttinger Erfahrungen lieferten Antrieb.
Dieses Standardwerk empfiehlt sich allen, die die Tiefenschichten deutschsprachiger Religion, Erzähltradition und Kultur verstehen wollen: Literatur- und Kulturwissenschaftlern, Historikern, Religionskundigen wie interessierten Laien. Trotz zeitbedingter Hypothesen bleibt Materialfülle, begriffliche Präzision und Quellenapparat von exemplarischem Wert. Mit kritischem Blick gelesen, wird es zum unerschöpflichen Referenzbuch und Schlüsseltext der europäischen Mythenforschung.
Quickie Classics fasst zeitlose Werke präzise zusammen, bewahrt die Stimme des Autors und hält die Prosa klar, schnell und gut lesbar - destilliert, niemals verwässert.
Extras der erweiterten Ausgabe: Einführung · Zusammenfassung · Historischer Kontext · Autorenbiografie · Kurze Analyse · 4 Reflexionsfragen · Redaktionelle Fußnoten.
Deutsche Mythologie (1835) entfaltet die Glaubenswelt der germanischen Völker, indem mittelalterliche Chroniken, Sagaliteratur, Rechtsdenkmäler, Ortsnamen und lebendige Bräuche philologisch verknüpft werden. Mit vergleichender Methode und Blick auf altnordische und angelsächsische Parallelen ordnet Grimm Götter wie Wodan, Donar und Ziu, Gestalten wie Frau Holle und Perchta sowie Motive der Wilden Jagd, Jahreszeitenriten und Dämonik in systematische Zusammenhänge; gelehrsam, detailreich, im romantischen Historismus verankert.
Jacob Grimm (1785-1863), Mitbegründer der Germanistik, Märchensammler und Sprachhistoriker, verbindet hier Volksüberlieferung mit historischer Grammatik. Die Deutsche Grammatik und das nach ihm benannte Lautgesetz schärften seinen Blick für Sprachwandel als Gedächtnis der Kultur; Deutsche Rechtsaltertümer bereiteten den Zugang zu vorchristlichen Rechts- und Kultformen. Romantische Nationvorstellungen und die Göttinger Erfahrungen lieferten Antrieb.
Dieses Standardwerk empfiehlt sich allen, die die Tiefenschichten deutschsprachiger Religion, Erzähltradition und Kultur verstehen wollen: Literatur- und Kulturwissenschaftlern, Historikern, Religionskundigen wie interessierten Laien. Trotz zeitbedingter Hypothesen bleibt Materialfülle, begriffliche Präzision und Quellenapparat von exemplarischem Wert. Mit kritischem Blick gelesen, wird es zum unerschöpflichen Referenzbuch und Schlüsseltext der europäischen Mythenforschung.
Quickie Classics fasst zeitlose Werke präzise zusammen, bewahrt die Stimme des Autors und hält die Prosa klar, schnell und gut lesbar - destilliert, niemals verwässert.
Extras der erweiterten Ausgabe: Einführung · Zusammenfassung · Historischer Kontext · Autorenbiografie · Kurze Analyse · 4 Reflexionsfragen · Redaktionelle Fußnoten.