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Desynchronisiert: Die Neurobiologie des Jetlags. Melatonin, Zeitzonen, und wie transmeridiane Flüge unsere innere zirkadiane Uhr physisch lahmlegen
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- Nombre de pages163
- FormatePub
- ISBN978-3-565-46326-8
- EAN9783565463268
- Date de parution27/05/2026
- Protection num.pas de protection
- Taille832 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEmphaloz Publishing House
Résumé
Sie steigen aus dem Flugzeug, die Sonne strahlt vom Himmel, doch ihr Gehirn fühlt sich an, als bestünde es aus zähem Sirup. Sie sind extrem erschöpft, leiden unter Übelkeit und können abends dennoch keine Minute schlafen. Was wir oft als bloße Reisemüdigkeit abtun, ist in Wahrheit ein brutaler biochemischer Absturz: der Jetlag (circadiane Dysrhythmie).
Unsere Evolution hat uns nicht für das Durchqueren von fünf Zeitzonen in acht Stunden gebaut.
Im Zentrum unseres Gehirns sitzt der Suprachiasmatische Nukleus (SCN) - die Hauptuhr des Körpers. Diese steuert, getaktet durch das Sonnenlicht, die Ausschüttung von Melatonin (Schlaf) und Cortisol (Wachheit). Bei einem Langstreckenflug wird der Körper abrupt in eine völlig fremde Lichtumgebung geworfen. Der SCN ist gnadenlos überfordert und sendet weiterhin die biochemischen Signale der alten Heimat.
In der Folge laufen Leber, Verdauungstrakt und Muskeln auf einem völlig anderen Rhythmus als die äußere Realität, was unseren gesamten Metabolismus lahmlegt. Diese faszinierende neurobiologische Untersuchung entschlüsselt die Mechanik unserer inneren Uhr. Sie beleuchtet, warum Flüge nach Osten (Zeitverlust) ungleich schlimmer sind als Flüge nach Westen, die Sinnlosigkeit von reinem Kaffeekonsum und evidenzbasierte Protokolle zur Lichttherapie und Melatonin-Supplementierung. Verstehen Sie das Ticken in Ihrem Kopf.
Die Biologie des Jetlags zeigt, dass man eine evolutionär verankerte, hormonelle Uhr nicht mit reiner Willenskraft überlisten kann.
Im Zentrum unseres Gehirns sitzt der Suprachiasmatische Nukleus (SCN) - die Hauptuhr des Körpers. Diese steuert, getaktet durch das Sonnenlicht, die Ausschüttung von Melatonin (Schlaf) und Cortisol (Wachheit). Bei einem Langstreckenflug wird der Körper abrupt in eine völlig fremde Lichtumgebung geworfen. Der SCN ist gnadenlos überfordert und sendet weiterhin die biochemischen Signale der alten Heimat.
In der Folge laufen Leber, Verdauungstrakt und Muskeln auf einem völlig anderen Rhythmus als die äußere Realität, was unseren gesamten Metabolismus lahmlegt. Diese faszinierende neurobiologische Untersuchung entschlüsselt die Mechanik unserer inneren Uhr. Sie beleuchtet, warum Flüge nach Osten (Zeitverlust) ungleich schlimmer sind als Flüge nach Westen, die Sinnlosigkeit von reinem Kaffeekonsum und evidenzbasierte Protokolle zur Lichttherapie und Melatonin-Supplementierung. Verstehen Sie das Ticken in Ihrem Kopf.
Die Biologie des Jetlags zeigt, dass man eine evolutionär verankerte, hormonelle Uhr nicht mit reiner Willenskraft überlisten kann.



