Josef Max Maria Hofmiller (* 26. April 1872 in Kranzegg bei Sonthofen; † 11. Oktober 1933 in Rosenheim) war ein deutscher Essayist, Kritiker, Übersetzer und Gymnasiallehrer.
Der Meier Helmbrecht. Wernher dem Gärtner nacherzählt
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- Nombre de pages48
- FormatePub
- ISBN978-3-8192-8608-7
- EAN9783819286087
- Date de parution22/04/2025
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille72 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBoD - Books on Demand
Résumé
Die mittelhochdeutsche Versnovelle Helmbrecht, die älteste deutsche Dorfgeschichte, verfasst von Wernher der Gartenaere vermutlich zwischen 1250 und 1280 im bairisch-österreichischen Raum, erzählt in 1934 Verszeilen die Entwicklung des Bauernsohnes Helmbrecht zum Raubritter, sein sündhaftes Leben und dass er dafür mit einem schrecklichen Ende büßen muss.
"Der Meier Helmbrecht - Wernher dem Gartenaere nacherzählt" von Josef Hofmiller erschien 1925 im Verlag von Albert Langen in München.
Inhalt
Der Bauernsohn Helmbrecht läßt sich, weil er Ritter werden will, von Mutter und Schwester wie ein Edelmann ausstaffieren, besonders mit einer kunstvoll gestickten Haube.
Der Vater, den er um ein Reitpferd angeht, versucht in einem langen Gespräch vergeblich, ihn von der Gültigkeit der Standesordnung zu überzeugen und ihn von seinen hochfliegenden Plänen abzubringen. Helmbrecht wird Gefolgsmann eines Raubritters. Nach Jahresfrist kehrt er besuchsweise zum elterlichen Hof zurück und berichtet dort mit überheblichen Worten von seinem und seiner Spießgesellen üblem Tun.
Wieder versucht der Vater, ihn zurückzuhalten, doch wieder vergeblich. Bei seinem zweiten Auszug nimmt Helmbrecht auch noch die Schwester Gotelind mit, die er einem seiner Kumpane vermählen will. Beim Hochzeitsmahle jedoch wird die Raubritterbande vom Richter mit seinen Schergen überrascht und gefangengenommen. Neun Gesellen werden gehängt, Helmbrecht, der Zehnte, wird geblendet und verliert Hand und Fuß.
Als armseliger Krüppel kommt er zu seinem Vater heim, doch der weist ihm mit höhnischen Worten die Tür. So muß er sich weiter durch das Land schleppen, bis ihn eines Tages Bauern als den ehemaligen Raubritter erkennen und, nachdem sie ihm die Haube in Fetzen gerissen haben, an einem Baum aufknüpfen. Moral der Geschichte Alle ungehorsamen Kinder sollen sich durch Helmbrechts Beispiel warnen lassen.
Der Vater, den er um ein Reitpferd angeht, versucht in einem langen Gespräch vergeblich, ihn von der Gültigkeit der Standesordnung zu überzeugen und ihn von seinen hochfliegenden Plänen abzubringen. Helmbrecht wird Gefolgsmann eines Raubritters. Nach Jahresfrist kehrt er besuchsweise zum elterlichen Hof zurück und berichtet dort mit überheblichen Worten von seinem und seiner Spießgesellen üblem Tun.
Wieder versucht der Vater, ihn zurückzuhalten, doch wieder vergeblich. Bei seinem zweiten Auszug nimmt Helmbrecht auch noch die Schwester Gotelind mit, die er einem seiner Kumpane vermählen will. Beim Hochzeitsmahle jedoch wird die Raubritterbande vom Richter mit seinen Schergen überrascht und gefangengenommen. Neun Gesellen werden gehängt, Helmbrecht, der Zehnte, wird geblendet und verliert Hand und Fuß.
Als armseliger Krüppel kommt er zu seinem Vater heim, doch der weist ihm mit höhnischen Worten die Tür. So muß er sich weiter durch das Land schleppen, bis ihn eines Tages Bauern als den ehemaligen Raubritter erkennen und, nachdem sie ihm die Haube in Fetzen gerissen haben, an einem Baum aufknüpfen. Moral der Geschichte Alle ungehorsamen Kinder sollen sich durch Helmbrechts Beispiel warnen lassen.
Die mittelhochdeutsche Versnovelle Helmbrecht, die älteste deutsche Dorfgeschichte, verfasst von Wernher der Gartenaere vermutlich zwischen 1250 und 1280 im bairisch-österreichischen Raum, erzählt in 1934 Verszeilen die Entwicklung des Bauernsohnes Helmbrecht zum Raubritter, sein sündhaftes Leben und dass er dafür mit einem schrecklichen Ende büßen muss.
"Der Meier Helmbrecht - Wernher dem Gartenaere nacherzählt" von Josef Hofmiller erschien 1925 im Verlag von Albert Langen in München.
Inhalt
Der Bauernsohn Helmbrecht läßt sich, weil er Ritter werden will, von Mutter und Schwester wie ein Edelmann ausstaffieren, besonders mit einer kunstvoll gestickten Haube.
Der Vater, den er um ein Reitpferd angeht, versucht in einem langen Gespräch vergeblich, ihn von der Gültigkeit der Standesordnung zu überzeugen und ihn von seinen hochfliegenden Plänen abzubringen. Helmbrecht wird Gefolgsmann eines Raubritters. Nach Jahresfrist kehrt er besuchsweise zum elterlichen Hof zurück und berichtet dort mit überheblichen Worten von seinem und seiner Spießgesellen üblem Tun.
Wieder versucht der Vater, ihn zurückzuhalten, doch wieder vergeblich. Bei seinem zweiten Auszug nimmt Helmbrecht auch noch die Schwester Gotelind mit, die er einem seiner Kumpane vermählen will. Beim Hochzeitsmahle jedoch wird die Raubritterbande vom Richter mit seinen Schergen überrascht und gefangengenommen. Neun Gesellen werden gehängt, Helmbrecht, der Zehnte, wird geblendet und verliert Hand und Fuß.
Als armseliger Krüppel kommt er zu seinem Vater heim, doch der weist ihm mit höhnischen Worten die Tür. So muß er sich weiter durch das Land schleppen, bis ihn eines Tages Bauern als den ehemaligen Raubritter erkennen und, nachdem sie ihm die Haube in Fetzen gerissen haben, an einem Baum aufknüpfen. Moral der Geschichte Alle ungehorsamen Kinder sollen sich durch Helmbrechts Beispiel warnen lassen.
Der Vater, den er um ein Reitpferd angeht, versucht in einem langen Gespräch vergeblich, ihn von der Gültigkeit der Standesordnung zu überzeugen und ihn von seinen hochfliegenden Plänen abzubringen. Helmbrecht wird Gefolgsmann eines Raubritters. Nach Jahresfrist kehrt er besuchsweise zum elterlichen Hof zurück und berichtet dort mit überheblichen Worten von seinem und seiner Spießgesellen üblem Tun.
Wieder versucht der Vater, ihn zurückzuhalten, doch wieder vergeblich. Bei seinem zweiten Auszug nimmt Helmbrecht auch noch die Schwester Gotelind mit, die er einem seiner Kumpane vermählen will. Beim Hochzeitsmahle jedoch wird die Raubritterbande vom Richter mit seinen Schergen überrascht und gefangengenommen. Neun Gesellen werden gehängt, Helmbrecht, der Zehnte, wird geblendet und verliert Hand und Fuß.
Als armseliger Krüppel kommt er zu seinem Vater heim, doch der weist ihm mit höhnischen Worten die Tür. So muß er sich weiter durch das Land schleppen, bis ihn eines Tages Bauern als den ehemaligen Raubritter erkennen und, nachdem sie ihm die Haube in Fetzen gerissen haben, an einem Baum aufknüpfen. Moral der Geschichte Alle ungehorsamen Kinder sollen sich durch Helmbrechts Beispiel warnen lassen.