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Der Kinderball. Humoristische Verse und moralische Lehrgedichte aus der Biedermeierzeit über Tanzgesellschaft und gesellige Unterhaltung
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- Nombre de pages200
- FormatePub
- ISBN859-65--4792317-6
- EAN8596547923176
- Date de parution18/08/2026
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille858 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurGOOD PRESS
Résumé
"Der Kinderball" gehört in den Horizont der biedermeierlichen Kinder- und Erziehungsliteratur und verbindet eine heitere, anschauliche Handlung mit deutlich erkennbarer moralischer Reflexion. Im Mittelpunkt steht das kindliche Fest als verkleinerte Gesellschaft: Spiel, Tanz und gesellige Ordnung machen sichtbar, wie sich Charakter, Rücksichtnahme und soziale Rollen im gemeinsamen Handeln bewähren.
Fröhlichs Sprache ist rhythmisch, bildhaft und von volkstümlicher Verständlichkeit; zugleich prägen gereimte Passagen, komische Kontraste und ein behutsam lenkender Erzähler den Text. Damit steht das Buch zwischen unterhaltender Kindererzählung, lehrhafter Dichtung und jener allegorischen Beobachtungskunst, die für die Literatur des 19. Jahrhunderts charakteristisch ist. Abraham Emanuel Fröhlich (1796-1865) war ein Schweizer Theologe, Pfarrer, Pädagoge und Schriftsteller.
Seine berufliche Nähe zu Schule, Kirche und bürgerlicher Öffentlichkeit schärfte seinen Blick für die formative Kraft von Geschichten. Bekannt wurde er besonders durch Fabeln und dichterische Bearbeitungen, in denen er ethische Fragen in klare Bilder und eingängige Formen übersetzte. Auch "Der Kinderball" lässt sich als Versuch verstehen, Vergnügen und Erziehung miteinander zu versöhnen, ohne die kindliche Erfahrungswelt aus dem Blick zu verlieren.
Empfohlen sei das Buch Leserinnen und Lesern, die historische Kinderliteratur nicht nur als nostalgische Unterhaltung, sondern als Spiegel ihrer Zeit lesen möchten. Es eröffnet einen aufschlussreichen Zugang zu biedermeierlichen Vorstellungen von Gemeinschaft, Disziplin und kindlicher Bildung und überzeugt zugleich durch seinen warmen Humor und seine sprachliche Musikalität.
Fröhlichs Sprache ist rhythmisch, bildhaft und von volkstümlicher Verständlichkeit; zugleich prägen gereimte Passagen, komische Kontraste und ein behutsam lenkender Erzähler den Text. Damit steht das Buch zwischen unterhaltender Kindererzählung, lehrhafter Dichtung und jener allegorischen Beobachtungskunst, die für die Literatur des 19. Jahrhunderts charakteristisch ist. Abraham Emanuel Fröhlich (1796-1865) war ein Schweizer Theologe, Pfarrer, Pädagoge und Schriftsteller.
Seine berufliche Nähe zu Schule, Kirche und bürgerlicher Öffentlichkeit schärfte seinen Blick für die formative Kraft von Geschichten. Bekannt wurde er besonders durch Fabeln und dichterische Bearbeitungen, in denen er ethische Fragen in klare Bilder und eingängige Formen übersetzte. Auch "Der Kinderball" lässt sich als Versuch verstehen, Vergnügen und Erziehung miteinander zu versöhnen, ohne die kindliche Erfahrungswelt aus dem Blick zu verlieren.
Empfohlen sei das Buch Leserinnen und Lesern, die historische Kinderliteratur nicht nur als nostalgische Unterhaltung, sondern als Spiegel ihrer Zeit lesen möchten. Es eröffnet einen aufschlussreichen Zugang zu biedermeierlichen Vorstellungen von Gemeinschaft, Disziplin und kindlicher Bildung und überzeugt zugleich durch seinen warmen Humor und seine sprachliche Musikalität.




