Der fremde Blick. Acht Begegnungen zwischen Nähe und Fremdheit
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- Nombre de pages107
- FormatePub
- ISBN978-3-565-34261-7
- EAN9783565342617
- Date de parution20/03/2026
- Protection num.pas de protection
- Taille897 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEmphaloz Publishing House
Résumé
Was bedeutet es, wirklich zu sehen - und gesehen zu werden? Sigrid Haldorsen lädt uns in ihrem eindringlichen Erzählband zu einer literarischen Reise ein, die unter die Haut geht und lange nachhallt.
In acht meisterhaft komponierten Geschichten erkundet die Autorin jene schmerzhafte und zugleich berührende Zone zwischen Vertrautem und Unbekanntem, zwischen dem Eigenen und dem Fremden. Dabei geht es nicht um große Gesten oder dramatische Konflikte, sondern um die leisen Momente der Begegnung, die unser Leben prägen: Ein Blick durch den Fensterspalt, eine höfliche Geste im Treppenhaus, eine Zeichnung, die unter der Tür hindurchgeschoben wird.
Die Protagonisten in Haldorsens Geschichten sind Menschen wie wir alle - mit ihren Vorurteilen und Ängsten, ihrer Sehnsucht nach Verbindung und ihrer Angst vor Veränderung.
Da ist die pensionierte Lehrerin Marta, die ihre Nachbarn beobachtet und Notizen macht, getrieben von einer Mischung aus Einsamkeit und Misstrauen. Da sind Neuankömmlinge, die versuchen, in einer fremden Umgebung Fuß zu fassen, während sie selbst mit argwöhnischen Blicken bedacht werden. Mit psychologischem Feingefühl und einer Sprache, die sowohl präzise als auch poetisch ist, gelingt es Haldorsen, die komplexen Mechanismen von Fremdheitserfahrung bloßzulegen.
Sie zeigt, wie schnell wir urteilen, wie tief unsere Vorbehalte sitzen - aber auch, wie zerbrechlich diese Mauern sind, wenn echte menschliche Begegnung stattfindet. Besonders beeindruckend ist die Fähigkeit der Autorin, Ambivalenzen auszuhalten. Ihre Figuren bleiben widersprüchlich, sind weder Helden noch Schurken, sondern Menschen in ihrer ganzen Vielschichtigkeit. Das macht diese Geschichten so authentisch und berührend. Ein Buch für alle, die sich nicht mit einfachen Antworten zufriedengeben und die Literatur schätzen, die zum Nachdenken anregt und den Blick auf das eigene Leben verändert.
Da ist die pensionierte Lehrerin Marta, die ihre Nachbarn beobachtet und Notizen macht, getrieben von einer Mischung aus Einsamkeit und Misstrauen. Da sind Neuankömmlinge, die versuchen, in einer fremden Umgebung Fuß zu fassen, während sie selbst mit argwöhnischen Blicken bedacht werden. Mit psychologischem Feingefühl und einer Sprache, die sowohl präzise als auch poetisch ist, gelingt es Haldorsen, die komplexen Mechanismen von Fremdheitserfahrung bloßzulegen.
Sie zeigt, wie schnell wir urteilen, wie tief unsere Vorbehalte sitzen - aber auch, wie zerbrechlich diese Mauern sind, wenn echte menschliche Begegnung stattfindet. Besonders beeindruckend ist die Fähigkeit der Autorin, Ambivalenzen auszuhalten. Ihre Figuren bleiben widersprüchlich, sind weder Helden noch Schurken, sondern Menschen in ihrer ganzen Vielschichtigkeit. Das macht diese Geschichten so authentisch und berührend. Ein Buch für alle, die sich nicht mit einfachen Antworten zufriedengeben und die Literatur schätzen, die zum Nachdenken anregt und den Blick auf das eigene Leben verändert.






