Nouveauté
Der Flüchtling. Historische Erzählung aus Tirol über politische Verfolgung, Heimatverlust und Exil im Alpenraum des Vormärz
Par :Formats :
Disponible dans votre compte client Decitre ou Furet du Nord dès validation de votre commande. Le format ePub est :
- Compatible avec une lecture sur My Vivlio (smartphone, tablette, ordinateur)
- Compatible avec une lecture sur liseuses Vivlio
- Pour les liseuses autres que Vivlio, vous devez utiliser le logiciel Adobe Digital Edition. Non compatible avec la lecture sur les liseuses Kindle, Remarkable et Sony
, qui est-ce ?Notre partenaire de plateforme de lecture numérique où vous retrouverez l'ensemble de vos ebooks gratuitement
Pour en savoir plus sur nos ebooks, consultez notre aide en ligne ici
- Nombre de pages200
- FormatePub
- ISBN859-65--4792380-0
- EAN8596547923800
- Date de parution18/08/2026
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille776 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurGOOD PRESS
Résumé
Adolf Pichlers "Der Flüchtling" verbindet die psychologische Erzählung mit dem historischen und gesellschaftskritischen Roman. Im Mittelpunkt steht ein Mensch, dessen erzwungene Entfernung aus der vertrauten Welt zur Prüfung von Identität, Erinnerung und moralischer Verantwortung wird. Pichler entfaltet diesen Konflikt in einer präzisen, zugleich bildkräftigen Sprache: Landschaften, insbesondere der alpine Raum, erscheinen nicht bloß als Kulisse, sondern als geistig und emotional aufgeladene Gegenwelt.
Charakteristisch ist die Verbindung realistischer Beobachtung mit romantischer Naturdeutung und einem ausgeprägten Interesse an den politischen Bedingungen individuellen Handelns. Damit steht das Werk im Übergang zwischen spätromantischer Erzähltradition und dem bürgerlichen Realismus des 19. Jahrhunderts. Adolf Pichler (1819-1900), in Tirol wirkender Schriftsteller, Geologe und Naturwissenschaftler, verband literarische Arbeit mit genauer Kenntnis von Landschaft, Geschichte und regionaler Gesellschaft.
Seine Erfahrungen als Gelehrter, Lehrer und politisch wacher Beobachter prägten sein Schreiben. Die Umbrüche des Vormärz und der Revolution von 1848 sowie die Spannungen zwischen persönlicher Freiheit, staatlicher Ordnung und Heimatbewusstsein bilden den geistigen Hintergrund, vor dem "Der Flüchtling" seine besondere Eindringlichkeit gewinnt. Empfohlen sei das Buch allen Lesern, die historische Literatur nicht als bloße Rekonstruktion vergangener Ereignisse, sondern als Untersuchung menschlicher Gewissenskonflikte verstehen.
Pichlers Erzählung überzeugt durch atmosphärische Dichte, gedankliche Ernsthaftigkeit und die bis heute aktuelle Frage, was Heimat bedeutet, wenn man sie verlieren muss.
Charakteristisch ist die Verbindung realistischer Beobachtung mit romantischer Naturdeutung und einem ausgeprägten Interesse an den politischen Bedingungen individuellen Handelns. Damit steht das Werk im Übergang zwischen spätromantischer Erzähltradition und dem bürgerlichen Realismus des 19. Jahrhunderts. Adolf Pichler (1819-1900), in Tirol wirkender Schriftsteller, Geologe und Naturwissenschaftler, verband literarische Arbeit mit genauer Kenntnis von Landschaft, Geschichte und regionaler Gesellschaft.
Seine Erfahrungen als Gelehrter, Lehrer und politisch wacher Beobachter prägten sein Schreiben. Die Umbrüche des Vormärz und der Revolution von 1848 sowie die Spannungen zwischen persönlicher Freiheit, staatlicher Ordnung und Heimatbewusstsein bilden den geistigen Hintergrund, vor dem "Der Flüchtling" seine besondere Eindringlichkeit gewinnt. Empfohlen sei das Buch allen Lesern, die historische Literatur nicht als bloße Rekonstruktion vergangener Ereignisse, sondern als Untersuchung menschlicher Gewissenskonflikte verstehen.
Pichlers Erzählung überzeugt durch atmosphärische Dichte, gedankliche Ernsthaftigkeit und die bis heute aktuelle Frage, was Heimat bedeutet, wenn man sie verlieren muss.


















