Hélène Claire Maréchal ist eine belgische Autorin und Historikerin, die sich einen Namen als Spezialistin für die Schattenseiten der europäischen Historie gemacht hat. Anstatt sich auf die strahlenden Sieger der Geschichte zu konzentrieren, richtet sie ihren Blick dorthin, wo es wehtut: auf ungesühnte Verbrechen, Justizskandale und die feinen Risse im Fundament des Rechtsstaats. Ihre Werke zeichnen sich durch eine präzise Analyse der gesellschaftlichen und politischen Umstände aus.
Nouveauté
Der Fall Maud de Cantilupe. Ein historischer Kriminalfall über Mord, Macht und Verrat
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- Nombre de pages67
- FormatePub
- ISBN978-3-565-64721-7
- EAN9783565647217
- Date de parution13/08/2026
- Protection num.pas de protection
- Taille394 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEmphaloz Publishing House
Résumé
England, 1375. In einem Feld in Lincolnshire wird die Leiche des Ritters Sir William de Cantilupe gefunden. Seine Kleidung und die Umstände des Fundes lassen zunächst an einen Raubüberfall denken. Doch die Spuren erzählen eine andere Geschichte. William ist nicht dort gestorben, wo man seinen Körper abgelegt hat. Jemand hat versucht, den wahren Tatort zu verbergen.
Der Verdacht führt zurück nach Scotton und mitten hinein in Williams eigenen Haushalt.
Seine Frau Maud gerät ebenso in den Blick der Ermittler wie ihre Zofe, der Koch, ein Knappe und weitere Bedienstete. Was geschah in jener Nacht hinter den Mauern des Herrenhauses? Wer führte die tödlichen Schläge aus? Wer half, den Körper fortzuschaffen? Und wer hatte genügend Einfluss, um dafür zu sorgen, dass die Wahrheit nicht ans Licht kam? Der historische Fall war aussergewöhnlich: Zahlreiche Angehörige des Haushalts wurden beschuldigt, zwei Männer schliesslich verurteilt.
Die Ermittlungen berührten einen damals besonders schwerwiegenden Tatbestand - den Verrat eines Dieners an seinem Herrn beziehungsweise einer Ehefrau an ihrem Mann. Der Mord an Cantilupe wurde zu einem bemerkenswerten Kriminalfall des spätmittelalterlichen England. Die historische Forschung bestätigt, dass William 1375 ermordet wurde, Mitglieder seines Haushalts unter Verdacht gerieten und sein Koch sowie sein Knappe verurteilt wurden. "Der Fall Maud de Cantilupe" rekonstruiert diese Welt als True-Crime-Erzählung: ein Herrenhaus voller Abhängigkeiten, ein gewalttätiger Tod, widersprüchliche Aussagen, verschwundene Spuren und Menschen, für die ein Geständnis den Galgen bedeuten konnte.
Im Mittelpunkt steht Maud de Cantilupe - die Witwe des Ermordeten und eine Frau, deren tatsächliche Rolle bis heute Fragen aufwirft. Historiker haben unterschiedliche Erklärungen für Motiv und Beteiligung diskutiert; eindeutig geklärt wurden diese Punkte nicht.
Seine Frau Maud gerät ebenso in den Blick der Ermittler wie ihre Zofe, der Koch, ein Knappe und weitere Bedienstete. Was geschah in jener Nacht hinter den Mauern des Herrenhauses? Wer führte die tödlichen Schläge aus? Wer half, den Körper fortzuschaffen? Und wer hatte genügend Einfluss, um dafür zu sorgen, dass die Wahrheit nicht ans Licht kam? Der historische Fall war aussergewöhnlich: Zahlreiche Angehörige des Haushalts wurden beschuldigt, zwei Männer schliesslich verurteilt.
Die Ermittlungen berührten einen damals besonders schwerwiegenden Tatbestand - den Verrat eines Dieners an seinem Herrn beziehungsweise einer Ehefrau an ihrem Mann. Der Mord an Cantilupe wurde zu einem bemerkenswerten Kriminalfall des spätmittelalterlichen England. Die historische Forschung bestätigt, dass William 1375 ermordet wurde, Mitglieder seines Haushalts unter Verdacht gerieten und sein Koch sowie sein Knappe verurteilt wurden. "Der Fall Maud de Cantilupe" rekonstruiert diese Welt als True-Crime-Erzählung: ein Herrenhaus voller Abhängigkeiten, ein gewalttätiger Tod, widersprüchliche Aussagen, verschwundene Spuren und Menschen, für die ein Geständnis den Galgen bedeuten konnte.
Im Mittelpunkt steht Maud de Cantilupe - die Witwe des Ermordeten und eine Frau, deren tatsächliche Rolle bis heute Fragen aufwirft. Historiker haben unterschiedliche Erklärungen für Motiv und Beteiligung diskutiert; eindeutig geklärt wurden diese Punkte nicht.











