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Der Dompfaff und das Hufeisen
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- Nombre de pages180
- FormatePub
- ISBN978-3-7693-3559-0
- EAN9783769335590
- Date de parution14/01/2025
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille197 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBoD - Books on Demand
Résumé
Dreimal war ich gewarnt worden. Dreimal von Personen, die sich nicht kannten. Dreimal in einer völlig unterschiedlichen Situation. Was sie mir sagten, war immer das Gleiche:
Mein Name steht auf einer Liste der Securitate, der gefürchteten Geheimpolizei Rumäniens.
Ich war gewarnt. Ich wusste, ich würde abgeholt werden, und nun saß ich im Verhörraum der Securitate. Im Keller die berüchtigten Folterkammern.
Vor mir der Verhörspezialist. Ich musste ruhig bleiben und mir jedes Wort, das ich sagte, genau überlegen. Stunde um Stunde verging. Am Fenster draußen stand ein großer Baum, auf einem Ast, ganz nah an der Fensterscheibe saß ein Dompfaff mit seiner roten Brust. Mir wurden immer mehr Fragen gestellt. Die ganze Zeit saß der Dompfaff unbeweglich auf dem Ast und sah in den Raum. Soll man da nicht an etwas Übersinnliches und an eine Seele glauben, die auf einen aufpasste? Ich glaubte daran. Angela Hoffmann erzählt die Geschichte von Magdalena in Siebenbürgen, Rumänien, die Zeit vor und nach dem II.
Weltkrieg und die Jahre danach, eine Zeit, geprägt von Aushebungen, Terror, der Angst, frei zu sprechen, da überall Spitzel des Regimes sein konnten und selbst der Besitz einer Schreibmaschine einem gefährlich werden konnte. Unvorstellbare Ereignisse und Drangsalierungen stehen dem unbändigen Freiheitswillen einer Frau gegenüber, die niemals aufgibt ...
Vor mir der Verhörspezialist. Ich musste ruhig bleiben und mir jedes Wort, das ich sagte, genau überlegen. Stunde um Stunde verging. Am Fenster draußen stand ein großer Baum, auf einem Ast, ganz nah an der Fensterscheibe saß ein Dompfaff mit seiner roten Brust. Mir wurden immer mehr Fragen gestellt. Die ganze Zeit saß der Dompfaff unbeweglich auf dem Ast und sah in den Raum. Soll man da nicht an etwas Übersinnliches und an eine Seele glauben, die auf einen aufpasste? Ich glaubte daran. Angela Hoffmann erzählt die Geschichte von Magdalena in Siebenbürgen, Rumänien, die Zeit vor und nach dem II.
Weltkrieg und die Jahre danach, eine Zeit, geprägt von Aushebungen, Terror, der Angst, frei zu sprechen, da überall Spitzel des Regimes sein konnten und selbst der Besitz einer Schreibmaschine einem gefährlich werden konnte. Unvorstellbare Ereignisse und Drangsalierungen stehen dem unbändigen Freiheitswillen einer Frau gegenüber, die niemals aufgibt ...






