SOLDES
Jusqu'à -70% sur une sélection d'articles*
Der asoziale Aufklärer. Salomon Maimons »Lebensgeschichte"
Par :Formats :
Disponible dans votre compte client Decitre ou Furet du Nord dès validation de votre commande. Le format PDF est :
- Compatible avec une lecture sur My Vivlio (smartphone, tablette, ordinateur)
- Compatible avec une lecture sur liseuses Vivlio
- Pour les liseuses autres que Vivlio, vous devez utiliser le logiciel Adobe Digital Edition. Non compatible avec la lecture sur les liseuses Kindle, Remarkable et Sony
, qui est-ce ?Notre partenaire de plateforme de lecture numérique où vous retrouverez l'ensemble de vos ebooks gratuitement
Pour en savoir plus sur nos ebooks, consultez notre aide en ligne ici
- Nombre de pages189
- FormatPDF
- ISBN978-3-8353-2989-8
- EAN9783835329898
- Date de parution04/07/2016
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille1 Mo
- Infos supplémentairespdf
- ÉditeurWallstein
Résumé
Die erste umfassende literaturwissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Autobiographie Salomon Maimons, dem Schrecken der Berliner Aufklärung.
Salomon Maimon war der Schrecken der Berliner Aufklärung: Ein um 1753 in Litauen geborenes Wunderkind, das jung verheiratet wurde und mit Anfang zwanzig seine große Familie verließ, um als Bettler durch Europa zu irren. Ein Außenseiter, Alkoholiker und Provokateur, der in Berlin immer wieder Gönner fand, die er dann regelmäßig beleidigte.
Ein Jude, der kein Jude sein wollte, dem die Gesellschaft aber keine andere Wahl ließ. Ein genialer Philosoph, der Kant herausforderte und inspirierte. Kant schrieb, keiner seiner Gegner habe ihn so gut verstanden wie Salomon Maimon. In seiner »Lebensgeschichte" (1792 /93), der ersten Autobiographie eines Juden in Deutschland überhaupt, schildert Maimon sein abenteuerliches Leben. Im Wechselspiel zwischen erzählerisch-witzigen und philosophisch-ernsten Stilebenen legt Maimon dar, wie er stetig versuchte, die Widersprüche zwischen Religion und Vernunft aufzulösen und wie sein Leben gerade dadurch zu einem >asozialen< wurde.
Den Bestrebungen christlicher Aufklärer, verschleierte Konversionsforderungen an die Juden zu richten, tritt Maimon energisch entgegen. In offensiver Manier zielt er auf die politische und moralische Ignoranz seiner sich für aufgeklärt haltenden Zeitgenossen.
Ein Jude, der kein Jude sein wollte, dem die Gesellschaft aber keine andere Wahl ließ. Ein genialer Philosoph, der Kant herausforderte und inspirierte. Kant schrieb, keiner seiner Gegner habe ihn so gut verstanden wie Salomon Maimon. In seiner »Lebensgeschichte" (1792 /93), der ersten Autobiographie eines Juden in Deutschland überhaupt, schildert Maimon sein abenteuerliches Leben. Im Wechselspiel zwischen erzählerisch-witzigen und philosophisch-ernsten Stilebenen legt Maimon dar, wie er stetig versuchte, die Widersprüche zwischen Religion und Vernunft aufzulösen und wie sein Leben gerade dadurch zu einem >asozialen< wurde.
Den Bestrebungen christlicher Aufklärer, verschleierte Konversionsforderungen an die Juden zu richten, tritt Maimon energisch entgegen. In offensiver Manier zielt er auf die politische und moralische Ignoranz seiner sich für aufgeklärt haltenden Zeitgenossen.



