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Den Heiligen Farbe geben. Zwölf Heilige auf Augenhöhe. Ausstellungskatalog.
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- Nombre de pages68
- FormatePub
- ISBN978-3-7597-1112-0
- EAN9783759711120
- Date de parution18/09/2024
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille5 Mo
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurBooks on Demand
Résumé
Ausstellungskatalog zur Kunstausstellung in der Kollegienkirche Salzburg, Oktober/November 2022.
Zwölf Heilige stellen sich mit Bild und Text vor - mit Kunstwerken von Jutta Blühberger und Rudolf Brudl, Texten von Jutta Blühberger sowie biografischen Steckbriefen und Zitaten.
Bild und Text helfen, die Personen hinter den Heiligenlegenden den Menschen von heute nahe zu bringen, sie auf Augenhöhe zu holen.
Was waren zentrale Themen in ihrem Leben und was davon ist für uns heute noch immer relevant? Die von Rudolf Brudl initiierte Ausstellung verfolgt zwei Ziele: Zum einen soll sie dem Besucher das Leben dieser besonderen Menschen nahebringen - die Heiligen farbiger und lebendiger machen. Dabei sollen Bild und Text helfen, diese teilweise wenig oder nur oberflächlich bekannten historischen Personen anschaulich zu machen, sodass sie uns auf Augenhöhe begegnen.
Denn schließlich waren auch diese erhabenen Heiligen zuerst einmal Menschen wie wir - durchaus mit Fehlern und Schwächen -, welche durch ihren Glauben und ihre Gottesbeziehung Außergewöhnliches erlebten und bewirkten. Zum anderen soll die Ausstellung den Bezug zur Gegenwart herstellen. Denn jede:r dieser Heiligen setzte sich meist leidenschaftlich für ein oder mehrere besondere Anliegen ein, die heute noch brisant und aktuell sind.
Auch wenn sich unsere Zeit und Umstände oft sehr von den damaligen unterscheiden, gibt es durchaus einige Parallelen. Die Anliegen dieser von der Kirche heilig gesprochenen Menschen aus vergangenen Jahrhunderten sind in der Gegenwart relevant, selbst wenn die Anwendung anders aussieht. Im Dialog mit diesen Heiligen wollen wir uns zum christlichen und sozialen Engagement herausfordern lassen. Die Kunstwerke von Jutta Blühberger und Rudolf Brudl entstanden somit im Spannungsfeld zwischen göttlicher Vollkommenheit, die sich im weißen Sakralbau der Salzburger Kollegienkirche widerspiegelt; den dunkelfarbigen Skulpturen der Heiligen in ihrer überhöhten Position, wodurch sie uns entfremdet und entfernt erscheinen; und ihren Biografien, die von ihrer menschlichen Unvollkommenheit zeugen, durch die wir aber auch Gottes Wirken in ihrem Leben und ihre Relevanz für die heutige Zeit entdecken können. Jutta Blühberger hat sich mit dem Leben der zwölf Heiligen auseinandergesetzt.
Daraus entstanden die Begleittexte für die Ausstellung im Stil von Rollengedichten, in denen die Heiligen sich selbst vorstellen und darüber nachdenken, welche ihrer Anliegen heute bedeutsam sein könnten.
Was waren zentrale Themen in ihrem Leben und was davon ist für uns heute noch immer relevant? Die von Rudolf Brudl initiierte Ausstellung verfolgt zwei Ziele: Zum einen soll sie dem Besucher das Leben dieser besonderen Menschen nahebringen - die Heiligen farbiger und lebendiger machen. Dabei sollen Bild und Text helfen, diese teilweise wenig oder nur oberflächlich bekannten historischen Personen anschaulich zu machen, sodass sie uns auf Augenhöhe begegnen.
Denn schließlich waren auch diese erhabenen Heiligen zuerst einmal Menschen wie wir - durchaus mit Fehlern und Schwächen -, welche durch ihren Glauben und ihre Gottesbeziehung Außergewöhnliches erlebten und bewirkten. Zum anderen soll die Ausstellung den Bezug zur Gegenwart herstellen. Denn jede:r dieser Heiligen setzte sich meist leidenschaftlich für ein oder mehrere besondere Anliegen ein, die heute noch brisant und aktuell sind.
Auch wenn sich unsere Zeit und Umstände oft sehr von den damaligen unterscheiden, gibt es durchaus einige Parallelen. Die Anliegen dieser von der Kirche heilig gesprochenen Menschen aus vergangenen Jahrhunderten sind in der Gegenwart relevant, selbst wenn die Anwendung anders aussieht. Im Dialog mit diesen Heiligen wollen wir uns zum christlichen und sozialen Engagement herausfordern lassen. Die Kunstwerke von Jutta Blühberger und Rudolf Brudl entstanden somit im Spannungsfeld zwischen göttlicher Vollkommenheit, die sich im weißen Sakralbau der Salzburger Kollegienkirche widerspiegelt; den dunkelfarbigen Skulpturen der Heiligen in ihrer überhöhten Position, wodurch sie uns entfremdet und entfernt erscheinen; und ihren Biografien, die von ihrer menschlichen Unvollkommenheit zeugen, durch die wir aber auch Gottes Wirken in ihrem Leben und ihre Relevanz für die heutige Zeit entdecken können. Jutta Blühberger hat sich mit dem Leben der zwölf Heiligen auseinandergesetzt.
Daraus entstanden die Begleittexte für die Ausstellung im Stil von Rollengedichten, in denen die Heiligen sich selbst vorstellen und darüber nachdenken, welche ihrer Anliegen heute bedeutsam sein könnten.



