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Demut lernen. Kindheit in katholischen Kinderheimen in Tirol nach 1945. Forschungsprojekt im Auftrag der "Dreierkommission Martinsbühel"
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- Nombre de pages592
- FormatPDF
- ISBN978-3-7065-6902-6
- EAN9783706569026
- Date de parution01/10/2025
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille26 Mo
- Infos supplémentairespdf
- ÉditeurZum rauhen Stein
Résumé
Diese wissenschaftliche Aufarbeitung der Fremdunterbringung von Kindern und Jugendlichen in katholischen Einrichtungen beleuchtet erstmals diese Strukturen nach 1945. Im Rahmen des Forschungsprojekts "Studie zu Martinsbühel. Fremdunterbringung in katholischen Heimen in Tirol nach 1945" haben sich Ina Friedmann und Friedrich Stepanek unter Projektleitung von Dirk Rupnow und begleitet von der sogenannten Dreierkommission Martinsbühel zwei Jahre lang intensiv mit sieben katholischen Einrichtungen auseinandergesetzt: von Kinderheimen über Sonderschulheime bis zu Pflegeeinrichtungen.
Gemeinsam war ihnen neben der katholischen Trägerschaft, dass es sich nicht um klassische Erziehungsheime handelte, der Umgang mit den in ihnen lebenden Minderjährigen sich aber in vielen Aspekten heim- und ordensübergreifend ähnlich gestaltete. Neben Archivrecherchen wurden Interviews mit 75 Zeitzeug:innen - der Großteil von ihnen ehemalige Heimkinder - durchgeführt, deren Erinnerungen den Schwerpunkt des Buches darstellen.
Mittels behördlicher bzw. institutioneller Dokumente werden regionale und kirchliche Strukturen, Vernetzungen, Finanzen und auch amtliche und heiminterne Beurteilungen der Kinder und ihrer Familien nachgezeichnet. Durch die Berichte der Betroffenen gelingt es zugleich 'dahinter' zu blicken: In die Heime hinein mit ihrem Alltag, der Ausbildung, Freizeitgestaltung, aber auch Arbeitspflicht, Bestrafungen und Gewalt.
Das vorliegende Buch verankert nun die erzählten Erfahrungen als Teil der Tiroler Zeitgeschichte.
Gemeinsam war ihnen neben der katholischen Trägerschaft, dass es sich nicht um klassische Erziehungsheime handelte, der Umgang mit den in ihnen lebenden Minderjährigen sich aber in vielen Aspekten heim- und ordensübergreifend ähnlich gestaltete. Neben Archivrecherchen wurden Interviews mit 75 Zeitzeug:innen - der Großteil von ihnen ehemalige Heimkinder - durchgeführt, deren Erinnerungen den Schwerpunkt des Buches darstellen.
Mittels behördlicher bzw. institutioneller Dokumente werden regionale und kirchliche Strukturen, Vernetzungen, Finanzen und auch amtliche und heiminterne Beurteilungen der Kinder und ihrer Familien nachgezeichnet. Durch die Berichte der Betroffenen gelingt es zugleich 'dahinter' zu blicken: In die Heime hinein mit ihrem Alltag, der Ausbildung, Freizeitgestaltung, aber auch Arbeitspflicht, Bestrafungen und Gewalt.
Das vorliegende Buch verankert nun die erzählten Erfahrungen als Teil der Tiroler Zeitgeschichte.




