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Das Zufällige Blau. Wie ein sparsamer Alchemist die erste moderne Farbe erfand
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- Nombre de pages154
- FormatePub
- ISBN978-3-565-20482-3
- EAN9783565204823
- Date de parution28/01/2026
- Protection num.pas de protection
- Taille607 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEmphaloz Publishing House
Résumé
"Das Zufällige Blau - Wie ein sparsamer Alchemist die erste moderne Farbe erfand" erzählt die Geschichte eines chemischen Unfalls, der die Kunstwelt revolutionierte. Im Jahr 1706 versuchte der Berliner Farbenmacher Johann Jacob Diesbach, ein teures rotes Pigment herzustellen. Um Geld zu sparen, verwendete er verunreinigtes Pottasche-Salz, das er von dem Alchemisten Johann Konrad Dippel (dem Vorbild für Frankenstein) gekauft hatte.
Wissenschaftshistoriker Bernd Farber beschreibt den Moment, als die Mischung nicht rot, sondern tiefblau wurde.
Diesbach hatte versehentlich "Berliner Blau" (Preußisch Blau) entdeckt, das erste synthetische Pigment der Neuzeit. Vorher war Blau so teuer wie Gold (Lapislazuli); nun war es billig und für alle verfügbar. "Das Zufällige Blau" zeigt die globalen Folgen: Ohne diesen Berliner Unfall hätte Hokusai nie "Die große Welle vor Kanagawa" malen können, und Picasso hätte keine Blaue Periode gehabt. Das Buch beleuchtet auch die ironische Wendung, dass genau dieser Stoff heute als Gegenmittel bei Strahlenvergiftungen (Thallium) eingesetzt wird.
Diesbach hatte versehentlich "Berliner Blau" (Preußisch Blau) entdeckt, das erste synthetische Pigment der Neuzeit. Vorher war Blau so teuer wie Gold (Lapislazuli); nun war es billig und für alle verfügbar. "Das Zufällige Blau" zeigt die globalen Folgen: Ohne diesen Berliner Unfall hätte Hokusai nie "Die große Welle vor Kanagawa" malen können, und Picasso hätte keine Blaue Periode gehabt. Das Buch beleuchtet auch die ironische Wendung, dass genau dieser Stoff heute als Gegenmittel bei Strahlenvergiftungen (Thallium) eingesetzt wird.



