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Das Theater, das uns verändert. Essays über Oper, Kunst und Politik

Par : Gerard Mortier, Reinhart Meyer-Kalkus, Konstantin Petrowsky, Sylvain Cambreling, Helga Rabl-Stadler
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  • Nombre de pages191
  • FormatPDF
  • ISBN978-3-7618-7046-4
  • EAN9783761870464
  • Date de parution21/08/2018
  • Protection num.pas de protection
  • Taille4 Mo
  • Infos supplémentairespdf
  • ÉditeurGustav Bosse Verlag

Résumé

Gerard Mortier (1943-2014) war einer der einflussreichsten Opernintendanten der letzten Jahrzehnte. Seine Erfahrungen und Überlegungen hat der begeisterte Kunstvermittler in einer Reihe von pointierten Essays festgehalten: etwa zur kulturellen Identität Europas, zur Geschichte der Bühnenarchitektur seit der Antike, zu einzelnen Opern von Monteverdi über Mozart bis zu Messiaen und Rihm. Das den Themenblöcken "Politik", "Kunst und Literatur" sowie "Oper" gewidmete Buch kann als Mortiers Vermächtnis gelesen werden.
Es zeigt einen leidenschaftlichen Europäer, der sich eine europäische Kultur nur als eine vielsprachig demokratische vorstellen kann, der aber auch weiß, dass Kunst immer wieder gegen den Despotismus ökonomischen Denkens, gegen dumpfen Populismus und Konformismus, gegen ihre Reduzierung zum Luxusobjekt verteidigt werden muss. Im Zentrum stehen Mortiers Ideen zu einer Erneuerung des kulturellen Lebens aus der kreativen Auseinandersetzung mit der gemeinsamen europäischen Überlieferung von Musik, Literatur, Theater, Film, Bildender Kunst und Architektur. - Das Vermächtnis des bedeutenden Opernintendanten Gerard Mortier - Pointierte Essays aus seinen letzten Lebensjahren - Gedanken zu einer Erneuerung des Theaters - Leidenschaftliches Plädoyer für eine gemeinsame europäische Kultur - Über die Vitalität der Kunst angesichts der Probleme der Gegenwart "Alle Diskussionen darüber, ob die Oper lächerlich ist, weil hier im Tode noch gesungen wird, sind absurd, denn genau das ist es, was die Oper heute so wichtig macht, dass während des Sterbens gesungen wird.
Denn der Tod und [.] das Spirituelle, all das wird Gesang." (Gerard Mortier)