Das Tagebuch einer Schriftstellerin versammelt von Leonard Woolf ausgewählte Passagen aus Virginia Woolfs Notiz- und Arbeitsheften und eröffnet ein Intimbild der Entstehung ihrer Romane und Essays in den 1910er bis frühen 1940er Jahren. Zwischen Werkplänen, Lektüren und scharf konturierten Miniaturen Londons entfaltet sich ein modernes Schreibjournal, das Beobachtung, Selbstkritik und poetologische Reflexion verwebt.
Der stilistische Puls - elliptisch, rhythmisch, tastend - lässt die Laborbedingungen der literarischen Moderne sichtbar werden, von Mrs Dalloway bis Zum Leuchtturm und Die Wellen. Virginia Woolf (1882-1941), zentrale Stimme der Bloomsbury Group und Mitbegründerin der Hogarth Press, nutzte das Tagebuch als Werkstatt und Seismograph. Zwischen Phasen schöpferischer Ekstase und Erschöpfung justiert sie Tempo, Stimme und Form, reflektiert über Lesen, Verlegen und Öffentlichkeit und registriert die Spannungen der Zwischenkriegszeit.
Ihre Notate zeigen die Entstehung einer feministisch sensibilisierten Ästhetik, die Raum, Zeit und Bewusstsein neu vermisst. Dieses Buch empfiehlt sich allen, die die innere Mechanik des Schreibens jenseits von Mythen studieren wollen: Forscherinnen der Moderne, Studierende, Praktiker des literarischen Handwerks. Es bietet keine Anekdotenfülle, sondern eine präzise, mitunter unerbittliche Selbstbeobachtung - eine Schule des Blicks und der Form.
Quickie Classics fasst zeitlose Werke präzise zusammen, bewahrt die Stimme des Autors und hält die Prosa klar, schnell und gut lesbar - destilliert, niemals verwässert.
Extras der erweiterten Ausgabe: Einführung · Zusammenfassung · Historischer Kontext · Autorenbiografie · Kurze Analyse · 4 Reflexionsfragen · Redaktionelle Fußnoten.
Das Tagebuch einer Schriftstellerin versammelt von Leonard Woolf ausgewählte Passagen aus Virginia Woolfs Notiz- und Arbeitsheften und eröffnet ein Intimbild der Entstehung ihrer Romane und Essays in den 1910er bis frühen 1940er Jahren. Zwischen Werkplänen, Lektüren und scharf konturierten Miniaturen Londons entfaltet sich ein modernes Schreibjournal, das Beobachtung, Selbstkritik und poetologische Reflexion verwebt.
Der stilistische Puls - elliptisch, rhythmisch, tastend - lässt die Laborbedingungen der literarischen Moderne sichtbar werden, von Mrs Dalloway bis Zum Leuchtturm und Die Wellen. Virginia Woolf (1882-1941), zentrale Stimme der Bloomsbury Group und Mitbegründerin der Hogarth Press, nutzte das Tagebuch als Werkstatt und Seismograph. Zwischen Phasen schöpferischer Ekstase und Erschöpfung justiert sie Tempo, Stimme und Form, reflektiert über Lesen, Verlegen und Öffentlichkeit und registriert die Spannungen der Zwischenkriegszeit.
Ihre Notate zeigen die Entstehung einer feministisch sensibilisierten Ästhetik, die Raum, Zeit und Bewusstsein neu vermisst. Dieses Buch empfiehlt sich allen, die die innere Mechanik des Schreibens jenseits von Mythen studieren wollen: Forscherinnen der Moderne, Studierende, Praktiker des literarischen Handwerks. Es bietet keine Anekdotenfülle, sondern eine präzise, mitunter unerbittliche Selbstbeobachtung - eine Schule des Blicks und der Form.
Quickie Classics fasst zeitlose Werke präzise zusammen, bewahrt die Stimme des Autors und hält die Prosa klar, schnell und gut lesbar - destilliert, niemals verwässert.
Extras der erweiterten Ausgabe: Einführung · Zusammenfassung · Historischer Kontext · Autorenbiografie · Kurze Analyse · 4 Reflexionsfragen · Redaktionelle Fußnoten.