Lukas Dändliker beschäftigt sich seit Jahren mit der Verschränkung von historischen Narrative und spekulativen Elementen. Seine Arbeiten erforschen Zeitstrukturen, kulturelle Bruchstellen und die Frage, wie Geschichten Wirklichkeit prägen. Das Sempacher Chronos-Fragment entstand aus intensiven Recherchen zu regionalen Mythen und ihrer Transformation in literarische Erzählformen. Dändliker lebt zurückgezogen und arbeitet an weiteren Projekten an der Schnittstelle zwischen Science-Fiction und historischer Fiktion.
Das Sempacher Chronos-Fragment. Sieben Erzählungen zwischen Schwert und Zukunft
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- Nombre de pages109
- FormatePub
- ISBN978-3-565-41252-5
- EAN9783565412525
- Date de parution15/04/2026
- Protection num.pas de protection
- Taille927 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEmphaloz Publishing House
Résumé
Was geschieht, wenn die Vergangenheit und die Zukunft aufeinanderprallen - nicht als abstrakte Idee, sondern als lebendige, atemlose Begegnung? Lukas Dändlikers Erzählband "Das Sempacher Chronos-Fragment" stellt genau diese Frage, und er stellt sie auf sieben verschiedene, eindrucksvolle Weisen.
Im Mittelpunkt dieses ungewöhnlichen Buches steht eine Welt, in der historische und futuristische Elemente nicht nebeneinanderstehen, sondern ineinandergreifen.
Die titelgebende Geschichte entführt den Leser in eine mittelalterliche Voralpenlandschaft, wo ein Hirt auf einen geheimnisvollen Fremden trifft - gekleidet in unbekanntes Material, bewaffnet mit einem rätselhaften Objekt, das sich bewegt wie lebendiges Wasser unter Eis. Mit ruhiger, präziser Sprache gelingt Dändliker etwas Seltenes: Er macht das Fremdartige greifbar, ohne es zu erklären, und das Vertraute unheimlich, ohne es zu verfremden. Alle sieben Erzählungen verbindet ein feines, gemeinsames Gewebe.
Die Fragen, die sie stellen, sind zeitlos: Was trägt ein Mensch mit sich, wenn er aus seiner eigenen Zeit herausgerissen wird? Was bedeutet Verantwortung, wenn die Konsequenzen unsichtbar bleiben? Und was bleibt, wenn ein Bote stirbt, bevor seine Botschaft verstanden wurde? Dändlikers Prosa ist dabei von einer bemerkenswerten Dichte und Stille. Er schreibt ohne Hast, mit einer Aufmerksamkeit für Geste und Detail, die dem Leser das Gefühl gibt, selbst auf jener Weide zu stehen - den Reif auf dem Gras zu spüren, die Stille zu hören, den Kiesel zwischen Daumen und Zeigefinger zu drücken. Dieses Buch ist ein Kunstwerk für alle, die literarisches Erzählen schätzen, das zwischen den Genres wandelt, ohne sich in ihnen zu verlieren.
Die titelgebende Geschichte entführt den Leser in eine mittelalterliche Voralpenlandschaft, wo ein Hirt auf einen geheimnisvollen Fremden trifft - gekleidet in unbekanntes Material, bewaffnet mit einem rätselhaften Objekt, das sich bewegt wie lebendiges Wasser unter Eis. Mit ruhiger, präziser Sprache gelingt Dändliker etwas Seltenes: Er macht das Fremdartige greifbar, ohne es zu erklären, und das Vertraute unheimlich, ohne es zu verfremden. Alle sieben Erzählungen verbindet ein feines, gemeinsames Gewebe.
Die Fragen, die sie stellen, sind zeitlos: Was trägt ein Mensch mit sich, wenn er aus seiner eigenen Zeit herausgerissen wird? Was bedeutet Verantwortung, wenn die Konsequenzen unsichtbar bleiben? Und was bleibt, wenn ein Bote stirbt, bevor seine Botschaft verstanden wurde? Dändlikers Prosa ist dabei von einer bemerkenswerten Dichte und Stille. Er schreibt ohne Hast, mit einer Aufmerksamkeit für Geste und Detail, die dem Leser das Gefühl gibt, selbst auf jener Weide zu stehen - den Reif auf dem Gras zu spüren, die Stille zu hören, den Kiesel zwischen Daumen und Zeigefinger zu drücken. Dieses Buch ist ein Kunstwerk für alle, die literarisches Erzählen schätzen, das zwischen den Genres wandelt, ohne sich in ihnen zu verlieren.



