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Das pyramidale Prinzip 2.0. Die Welt als Wille zur Macht

Par : Franz Sternbald
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  • Nombre de pages574
  • FormatePub
  • ISBN978-3-7386-6104-0
  • EAN9783738661040
  • Date de parution17/04/2015
  • Protection num.Digital Watermarking
  • Taille5 Mo
  • Infos supplémentairesepub
  • ÉditeurBooks on Demand

Résumé

Wir sind die Basis einer Pyramide! Wir sorgen als Produzenten, Konsumenten, als Kunden und Patienten, als Klienten und als potentielle Delinquenten, für den sich beschleunigenden Strom der Waren, Finanzen und Daten, im Stoffwechsel eines 'pyramidalen' Organismus. Warum empfinden wir den Raub der Selbstbestimmung und Identität nicht mehr als Verlust, und reihen uns widerspruchslos ein in die weltweiten Ströme der dynamischen Massen? Dabei steht die Isolation im Nahfeld der Beziehungen, in einem krassen Gegensatz zur Identifikation mit einem globalen Bewusstsein.
Über die Instrumentalisierung religiöser Bedürfnisse, werden die Menschen zur Opferung der eigenen Identität gerufen, und zum Dienst für einen allumfassenden Welt-Ethos vorbereitet. Dieses Buch gewährt dem Leser einen unverstellten Blick auf das Wesen und die Prinzipien eines wirksamen Willens zur Macht! Mit der Ausführung einer umfassenden ,Morphologie der Weltgeschichte', findet das Werk seinen direkten Anschluss an Oswald Spenglers "Untergang des Abendlandes". Gleichzeitig ist es ein leidenschaftliches Plädoyer für einen aufgeklärten Glauben, der sich, nach Kierkegaard, auch dem fundamentalen Zweifel stellen muss, sowie die Rettung der Würde des Individuums, gegen kollektive Vereinnahmung, und seiner Zurichtung für die Zwecke eines globalen Marktes. Es wird der Versuch unternommen, das Bewusstsein von einem Erlösungsbedürfnis aus der ,Selbstentzweiung' des Willens in der Natur und die Selbstentfremdung des Menschen aus seiner ,Seinsvergessenheit' darzulegen.
Für die Beschäftigung mit dem Phänomen der ,Rückkehr des Religiösen', verschafft eine Analyse des Willens zur Macht von Schopenhauer über Nietzsche bis Heidegger, ein freieres Auge. Deren Aktualität steht überraschender Weise nicht im Widerspruch zu einer christlichen Deutung der Weltgeschichte, sondern liefert vielmehr deren existentiale Bestätigung.