Das Nikemonument von Samothrake und der Kampf der Bilder
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- Nombre de pages169
- FormatPDF
- ISBN978-3-515-11018-1
- EAN9783515110181
- Date de parution10/12/2014
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille8 Mo
- Infos supplémentairespdf
- ÉditeurFranz Steiner
Résumé
Das Nikemonument von Samothrake gehört zu den bedeutendsten Werken antiker Bildhauerei. Seit seiner Entdeckung 1863 hat es auf moderne Betrachter immer einen besonderen Reiz ausgeübt, ein tieferes Verständnis seiner historischen Bedeutung ist aber nach wie vor ein Problem: Konnte über die grundsätzliche Einordnung der Nikestatue in die hellenistische Zeit schnell Konsens erzielt werden, schwankten die Vorschläge zur genaueren Datierung des Monuments um Jahrhunderte; auch die im 20.
Jahrhundert weit verbreitete Vorstellung, das Nikemonument sei von den Rhodiern anläßlich ihrer Seesiege 190 v. Chr. errichtet worden, ist in den letzten Jahren wiederholt in Frage gestellt worden. Johannes Christian Bernhardt unternimmt daher einen neuen Versuch historischer Einordnung, indem er die komplizierte Forschungsdebatte systematisch aufarbeitet, die tragfähigen Anhaltspunkte neu mit dem historischen Kontext verknüpft und die ursprüngliche Aufstellung im Kabirenheiligtum von Samothrake in die Untersuchung einbezieht.
Insgesamt führt dies zu einem neuen Verständnis des Nikemonuments als Werk der Diadochenzeit und als Fanal in einem langwierigen Kampf der Bilder.
Jahrhundert weit verbreitete Vorstellung, das Nikemonument sei von den Rhodiern anläßlich ihrer Seesiege 190 v. Chr. errichtet worden, ist in den letzten Jahren wiederholt in Frage gestellt worden. Johannes Christian Bernhardt unternimmt daher einen neuen Versuch historischer Einordnung, indem er die komplizierte Forschungsdebatte systematisch aufarbeitet, die tragfähigen Anhaltspunkte neu mit dem historischen Kontext verknüpft und die ursprüngliche Aufstellung im Kabirenheiligtum von Samothrake in die Untersuchung einbezieht.
Insgesamt führt dies zu einem neuen Verständnis des Nikemonuments als Werk der Diadochenzeit und als Fanal in einem langwierigen Kampf der Bilder.



