Otmar Trierweiler, wohnhaft in 79400 Kandern /Baden Württemberg. Geboren 1953 in Wittlich/Mosel. Studium der Geowissenschaften an der Universität Marburg. Danach tätig am Geologischen Landesamt in Saarbrücken.
Hobbies: Natur, Wandern, Kanufahren, Literatur.
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- Nombre de pages7
- FormatePub
- ISBN978-3-565-50972-0
- EAN9783565509720
- Date de parution24/08/2026
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille263 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEmphaloz Publishing House
Résumé
Das Hamail. - Karl May. Karl May Klassiker. Spannung und Abenteuer. eBook im ePub Format. Sofort Download.
Auszug: Zwischen Bir el asuad und Ain tajib schwebte einer jener Sakrfalken,
welche von den Beduinen vorzugsweise gern zur Jagd abgerichtet werden,
hoch oben in der Luft. Seinen scharfen Augen wurde es nicht schwer, zwei
Reiterzüge zu erkennen, welche in wohl stundenweiter Entfernung
voneinander dem gleichen Ziele zuzustreben schienen.
Der im Osten sich südwärts bewegende Zug schien eine Kafila, eine
Handelskarawane zu sein.
Sie bestand aus vielleicht zwanzig Packkamelen und zehn berittenen Hedschahn. Acht der Reiter waren auf orientalische und zwei auf europäische Weise bewaffnet. Die ersteren trugen außer ihren dünnschaftigen Flinten noch lange Lanzen, deren breite, scharfe Stahlspitzen im Lichte der untergehenden Sonne glänzten. Der Schech el dschemali, welcher als Führer voranritt, war der dunkelste von ihnen und hatte fast negerartige, keineswegs vertrauenerweckende Gesichtszüge.
Die letzteren beiden hätte man für Europäer halten können, und wenn sie das nicht waren, so stammten sie gewiß wenigstens aus dem Gharb, einem der nordafrikanischen Gestadeländer. Der Falke stieß hoch oben in der Luft einen lauten schrillen Schrei aus. Als der Führer denselben vernahm, glitt ein befriedigtes Lächeln über seine bisher unbewegten Züge. »Chabir - Führer, hast du den Vogel gehört?« rief ihm einer der beiden zu. »Na'm, Sihdi - ja, Herr, « antwortete er. »Wäre der Falke ein zahmer, so müßten Menschen in der Nähe sein.
Ich halte ihn für einen wilden.«
Sie bestand aus vielleicht zwanzig Packkamelen und zehn berittenen Hedschahn. Acht der Reiter waren auf orientalische und zwei auf europäische Weise bewaffnet. Die ersteren trugen außer ihren dünnschaftigen Flinten noch lange Lanzen, deren breite, scharfe Stahlspitzen im Lichte der untergehenden Sonne glänzten. Der Schech el dschemali, welcher als Führer voranritt, war der dunkelste von ihnen und hatte fast negerartige, keineswegs vertrauenerweckende Gesichtszüge.
Die letzteren beiden hätte man für Europäer halten können, und wenn sie das nicht waren, so stammten sie gewiß wenigstens aus dem Gharb, einem der nordafrikanischen Gestadeländer. Der Falke stieß hoch oben in der Luft einen lauten schrillen Schrei aus. Als der Führer denselben vernahm, glitt ein befriedigtes Lächeln über seine bisher unbewegten Züge. »Chabir - Führer, hast du den Vogel gehört?« rief ihm einer der beiden zu. »Na'm, Sihdi - ja, Herr, « antwortete er. »Wäre der Falke ein zahmer, so müßten Menschen in der Nähe sein.
Ich halte ihn für einen wilden.«





















