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Das Gespenst entschuldigt sich nicht. Sechs Episoden aus dem Umgang mit dem Unheimlichen
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- Nombre de pages111
- FormatePub
- ISBN978-3-565-59163-3
- EAN9783565591633
- Date de parution27/07/2026
- Protection num.pas de protection
- Taille515 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEmphaloz Publishing House
Résumé
Was geschieht, wenn das Übernatürliche auf penibel geführte Haushaltsbücher trifft? Oscar Whitmores Episodenband "Das Gespenst entschuldigt sich nicht" beantwortet diese Frage mit trockenem Witz, subtilem Schauer und einer Eleganz, die den Leser von der ersten Seite nicht mehr loslässt.
In sechs eigenständigen Episoden begegnen wir Figuren, die mit dem Unheimlichen auf eine Weise umgehen, die man so noch nicht gelesen hat: nicht mit Entsetzen, nicht mit Hysterie - sondern mit Haltung, Sachverstand und gelegentlich einem gut getimten Schweigen.
Die Eröffnungsgeschichte um Lady Portia Ashgrove, die in einer von Flüchen durchtränkten Ahnenhalle seelenruhig die Quartalsabrechnung prüft, während ein dreihundert Jahre alter Tyrann vor ihr materialisiert, gibt den Ton des gesamten Bandes vor: Das Unheimliche ist real, ja - aber es hat noch keinen Termin gemacht. Whitmore schreibt mit bewundernswerter Präzision. Seine Sprache ist geschliffen, seine Figuren sind dreidimensional und seine Dialoge besitzen eine komödiantische Schärfe, die nie auf Kosten der Atmosphäre geht.
Gerade in der Spannung zwischen dem Grotesken und dem Nüchternen liegt die eigentliche Stärke dieses Buches: Hier erschreckt nicht das Gespenst, sondern die vollkommene Unerschütterlichkeit derer, die ihm gegenüberstehen. Der Band richtet sich an Leserinnen und Leser, die literarische Qualität schätzen und Freude an Geschichten haben, die Genre-Grenzen souverän ignorieren. Wer Autoren wie Terry Pratchett oder Susanna Clarke liebt, wird in Whitmore eine verwandte Stimme entdecken - eigenständig, originell und mit einem Sinn für das Absurde, der stets geerdet bleibt. "Das Gespenst entschuldigt sich nicht" ist kurz, klug und unvergesslich.
Die Eröffnungsgeschichte um Lady Portia Ashgrove, die in einer von Flüchen durchtränkten Ahnenhalle seelenruhig die Quartalsabrechnung prüft, während ein dreihundert Jahre alter Tyrann vor ihr materialisiert, gibt den Ton des gesamten Bandes vor: Das Unheimliche ist real, ja - aber es hat noch keinen Termin gemacht. Whitmore schreibt mit bewundernswerter Präzision. Seine Sprache ist geschliffen, seine Figuren sind dreidimensional und seine Dialoge besitzen eine komödiantische Schärfe, die nie auf Kosten der Atmosphäre geht.
Gerade in der Spannung zwischen dem Grotesken und dem Nüchternen liegt die eigentliche Stärke dieses Buches: Hier erschreckt nicht das Gespenst, sondern die vollkommene Unerschütterlichkeit derer, die ihm gegenüberstehen. Der Band richtet sich an Leserinnen und Leser, die literarische Qualität schätzen und Freude an Geschichten haben, die Genre-Grenzen souverän ignorieren. Wer Autoren wie Terry Pratchett oder Susanna Clarke liebt, wird in Whitmore eine verwandte Stimme entdecken - eigenständig, originell und mit einem Sinn für das Absurde, der stets geerdet bleibt. "Das Gespenst entschuldigt sich nicht" ist kurz, klug und unvergesslich.



