Es gibt Geschichten, die nicht mit uns beginnen. Sie leben im Schweigen der Familien, in Gesten, die sich wiederholen, in Ängsten, deren Ursprung unbekannt zu sein scheint, und manchmal sogar im Körper der Kinder. Sie durchqueren die Generationen auf der Suche nach jemandem, der bereit ist, innezuhalten, zuzuhören und Licht dorthin zu bringen, wo viel zu lange nur Schatten geblieben ist. Nach der inneren Reise, die Nicoletta Balaz in Heilen erzählt, betritt sie eine neue Dimension ihres Weges: das familiäre Feld.
Während der erste Band der vertikalen Achse folgte, hinab in den Körper und in das innere Reich, um dort die Gegenwart Gottes wiederzufinden, bewegt sich dieses zweite Buch entlang der horizontalen Achse: jener Linie, die Eltern und Kinder, Ahnen und Nachkommen, Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet. Anhand tatsächlich erlebter Erfahrungen erzählt Nicoletta die Geschichten von Angelina und Maria, die beide selektiven Mutismus durchlebten; von Lucas Haut und der Verbindung zu Goran, dem Baby der Familie, das im Alter von nur drei Monaten starb; sowie von Matteo und der Rückkehr eines liebevollen und fürsorglichen Anteils, der darauf gewartet zu haben schien, erneut erkannt zu werden.
Jede dieser Erfahrungen öffnet eine tiefe Frage:Wie viel von dem, was wir erleben, gehört wirklich nur uns?Und wie viel bewegt sich weiterhin im Familiensystem und sucht nach einem neuen Abschluss?Auf diesen Seiten wird der Körper zur Erinnerung, das Schweigen zur Botschaft und die Beziehung zu einem Raum, in dem das, was ausgeschlossen geblieben ist, endlich gesehen werden kann. Es geht nicht darum, die Vergangenheit auszulöschen oder diejenigen anzuklagen, die vor uns gekommen sind.
Es geht darum, anzuerkennen, zu ehren und zu verwandeln; jeder Geschichte ihren eigenen Platz zurückzugeben, damit sich die Liebe nicht länger durch Schmerz oder Wiederholung ausdrücken muss. Das Familiensystem heilen ist das Zeugnis einer Reise durch das Feld, in dem das im eigenen Inneren gefundene Licht die Wurzeln, die Beziehungen und die Generationen erreicht. Denn manchmal bedeutet Heilen nicht, sich von der eigenen Familie zu befreien.
Es bedeutet, zu lernen, sie zu lieben, ohne länger gezwungen zu sein, ihre Wunden zu wiederholen.
Es gibt Geschichten, die nicht mit uns beginnen. Sie leben im Schweigen der Familien, in Gesten, die sich wiederholen, in Ängsten, deren Ursprung unbekannt zu sein scheint, und manchmal sogar im Körper der Kinder. Sie durchqueren die Generationen auf der Suche nach jemandem, der bereit ist, innezuhalten, zuzuhören und Licht dorthin zu bringen, wo viel zu lange nur Schatten geblieben ist. Nach der inneren Reise, die Nicoletta Balaz in Heilen erzählt, betritt sie eine neue Dimension ihres Weges: das familiäre Feld.
Während der erste Band der vertikalen Achse folgte, hinab in den Körper und in das innere Reich, um dort die Gegenwart Gottes wiederzufinden, bewegt sich dieses zweite Buch entlang der horizontalen Achse: jener Linie, die Eltern und Kinder, Ahnen und Nachkommen, Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet. Anhand tatsächlich erlebter Erfahrungen erzählt Nicoletta die Geschichten von Angelina und Maria, die beide selektiven Mutismus durchlebten; von Lucas Haut und der Verbindung zu Goran, dem Baby der Familie, das im Alter von nur drei Monaten starb; sowie von Matteo und der Rückkehr eines liebevollen und fürsorglichen Anteils, der darauf gewartet zu haben schien, erneut erkannt zu werden.
Jede dieser Erfahrungen öffnet eine tiefe Frage:Wie viel von dem, was wir erleben, gehört wirklich nur uns?Und wie viel bewegt sich weiterhin im Familiensystem und sucht nach einem neuen Abschluss?Auf diesen Seiten wird der Körper zur Erinnerung, das Schweigen zur Botschaft und die Beziehung zu einem Raum, in dem das, was ausgeschlossen geblieben ist, endlich gesehen werden kann. Es geht nicht darum, die Vergangenheit auszulöschen oder diejenigen anzuklagen, die vor uns gekommen sind.
Es geht darum, anzuerkennen, zu ehren und zu verwandeln; jeder Geschichte ihren eigenen Platz zurückzugeben, damit sich die Liebe nicht länger durch Schmerz oder Wiederholung ausdrücken muss. Das Familiensystem heilen ist das Zeugnis einer Reise durch das Feld, in dem das im eigenen Inneren gefundene Licht die Wurzeln, die Beziehungen und die Generationen erreicht. Denn manchmal bedeutet Heilen nicht, sich von der eigenen Familie zu befreien.
Es bedeutet, zu lernen, sie zu lieben, ohne länger gezwungen zu sein, ihre Wunden zu wiederholen.