OFFRE LISEUSES

Une liseuse achetée = une housse offerte* jusqu'au 21 juin

Das doppelte Spiel des "servus callidus". Eine poetologische und gesellschaftliche Reflexionsfigur auf den europäischen Bühnen der Frühen Neuzeit

Par : Julia Jennifer Beine, Bernhard Zimmermann
Offrir maintenant
Ou planifier dans votre panier
Disponible dans votre compte client Decitre ou Furet du Nord dès validation de votre commande. Le format PDF est :
  • Compatible avec une lecture sur My Vivlio (smartphone, tablette, ordinateur)
  • Compatible avec une lecture sur liseuses Vivlio
  • Pour les liseuses autres que Vivlio, vous devez utiliser le logiciel Adobe Digital Edition. Non compatible avec la lecture sur les liseuses Kindle, Remarkable et Sony
Logo Vivlio, qui est-ce ?

Notre partenaire de plateforme de lecture numérique où vous retrouverez l'ensemble de vos ebooks gratuitement

Pour en savoir plus sur nos ebooks, consultez notre aide en ligne ici
C'est si simple ! Lisez votre ebook avec l'app Vivlio sur votre tablette, mobile ou ordinateur :
Google PlayApp Store
  • Nombre de pages562
  • FormatPDF
  • ISBN978-3-911065-10-8
  • EAN9783911065108
  • Date de parution07/10/2024
  • Protection num.pas de protection
  • Taille10 Mo
  • Infos supplémentairespdf
  • ÉditeurVandenhoeck & Ruprecht

Résumé

In der römischen Komödie gestaltet der Figurentypus des intriganten Sklaven sein Intrigenspiel aus einer gesellschaftlich untergeordneten Position heraus mit einer dichterischen Schaffenskraft und setzt sich sowohl mit seinem poetischen als auch gesellschaftlichen Handlungsrahmen auseinander. Dem "servus callidus" wohnt damit ein poetologisches und gesellschaftliches Reflexionspotential inne, das ihn losgelöst vom antiken Kontext über Jahrhunderte anschlussfähig macht.
Die frühneuzeitlichen Dramatiker gestalten dieses doppelte Reflexionspotential bezogen auf zeitgenössische Diskurse neu aus. Ihre Auseinandersetzung mit den antiken Vorlagen schlägt sich in Form zahlreicher intertextueller Verweise in den Komödien nieder. Über diese intertextuellen Bezüge untersucht die Arbeit die Rezeption des "servus callidus" anhand ausgewählter Beispiele aus dem englischen, französischen und neulateinischen Theater.
Ergänzend zur inhaltlichen Textanalyse eröffnet die digitale Methode der Netzwerkanalyse eine dramenübergreifende Perspektive auf diesen Figurentypus. Aufgrund ihrer interdisziplinären Ausrichtung sowie einstiegsfreundlichen Konzeption richtet sich die Arbeit sowohl an ein breitgefächertes wissenschaftliches Fachpublikum als auch an alle Interessierten des europäischen Theaters.