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Das Dolch-Dilemma. Tyrannenmord zwischen Heldentum und Verbrechen - Eine Kulturgeschichte
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- Nombre de pages204
- FormatePub
- ISBN978-3-565-31580-2
- EAN9783565315802
- Date de parution12/03/2026
- Protection num.pas de protection
- Taille2 Mo
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEmphaloz Publishing House
Résumé
Wann wird aus einem Mord ein Akt der Befreiung? Wann ist Gewalt gerechtfertigt, ja sogar heroisch? Helena Marchetti nimmt uns mit auf eine faszinierende Reise durch 2500 Jahre Geschichte und Philosophie, in der sie eine der brisantesten moralischen Fragen der Menschheit beleuchtet: den Tyrannenmord.
Alles beginnt mit zwei jungen Liebenden im antiken Athen, deren Racheakt aus gekränkter Ehre später zur Geburtsstunde der Demokratie verklärt wurde.
Harmodios und Aristogeiton töteten 514 vor Christus nicht aus politischer Überzeugung, sondern aus persönlicher Verzweiflung - doch die Geschichte machte aus ihnen Freiheitskämpfer und Märtyrer. Die Autorin zeigt eindrucksvoll, wie aus einem privaten Drama ein politischer Mythos wurde, der bis heute nachwirkt. Von den bronzenen Statuen auf der Athener Agora über die philosophischen Reflexionen des Aristoteles und Ciceros bis zu den Attentaten der Neuzeit verfolgt Marchetti die Entwicklung einer Idee, die ebenso gefährlich wie verführerisch ist: dass es nicht nur erlaubt, sondern sogar ehrenhaft sein kann, einen Tyrannen zu töten.
Doch wer entscheidet, wer als Tyrann gilt? Die Kulturgeschichte zeigt: Diese Frage lässt sich nie objektiv beantworten. Mit wissenschaftlicher Präzision und erzählerischem Geschick analysiert die Autorin, wie sich Philosophen, Theologen und Juristen über die Jahrhunderte mit diesem Dilemma auseinandergesetzt haben. Sie beleuchtet die moralischen Grauzonen zwischen Heldentum und Verbrechen, zwischen gerechtfertigtem Widerstand und politischem Mord.
Dabei wird deutlich: Jeder Attentäter der Geschichte konnte sich auf die Tyrannenmörder-Theorie berufen - von Marcus Brutus bis zu modernen Terroristen. Ein Buch, das keine einfachen Antworten gibt, sondern zum Nachdenken zwingt. Hochaktuell in Zeiten, in denen autoritäre Regime weltweit erstarken und die Frage nach legitimem Widerstand neu gestellt wird.
Harmodios und Aristogeiton töteten 514 vor Christus nicht aus politischer Überzeugung, sondern aus persönlicher Verzweiflung - doch die Geschichte machte aus ihnen Freiheitskämpfer und Märtyrer. Die Autorin zeigt eindrucksvoll, wie aus einem privaten Drama ein politischer Mythos wurde, der bis heute nachwirkt. Von den bronzenen Statuen auf der Athener Agora über die philosophischen Reflexionen des Aristoteles und Ciceros bis zu den Attentaten der Neuzeit verfolgt Marchetti die Entwicklung einer Idee, die ebenso gefährlich wie verführerisch ist: dass es nicht nur erlaubt, sondern sogar ehrenhaft sein kann, einen Tyrannen zu töten.
Doch wer entscheidet, wer als Tyrann gilt? Die Kulturgeschichte zeigt: Diese Frage lässt sich nie objektiv beantworten. Mit wissenschaftlicher Präzision und erzählerischem Geschick analysiert die Autorin, wie sich Philosophen, Theologen und Juristen über die Jahrhunderte mit diesem Dilemma auseinandergesetzt haben. Sie beleuchtet die moralischen Grauzonen zwischen Heldentum und Verbrechen, zwischen gerechtfertigtem Widerstand und politischem Mord.
Dabei wird deutlich: Jeder Attentäter der Geschichte konnte sich auf die Tyrannenmörder-Theorie berufen - von Marcus Brutus bis zu modernen Terroristen. Ein Buch, das keine einfachen Antworten gibt, sondern zum Nachdenken zwingt. Hochaktuell in Zeiten, in denen autoritäre Regime weltweit erstarken und die Frage nach legitimem Widerstand neu gestellt wird.



