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Christliche Hauskirche und Neues Testament. Die Ikonologie des Baptisteriums von Dura Europos und das Diatessaron Tatians
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- Nombre de pages340
- FormatPDF
- ISBN978-3-647-53394-0
- EAN9783647533940
- Date de parution19/05/2010
- Protection num.pas de protection
- Taille7 Mo
- Infos supplémentairespdf
- ÉditeurVandenhoeck & Ruprecht
Résumé
Die 1932 am Westufer des Euphrats in Salihijeh (Syrien) ausgegrabene christliche Hauskirche des antiken Ortes Dura Europos aus dem Jahre 256/7 n. Chr. enthielt in ihrem Baptisterium verschiedene Fresken. Ulrich Mell widmet sich vornehmlich der Interpretation dieser Bilder, die neben den Malereien in den Katakomben der Stadt Rom zu den ältesten christlichen Kunstwerken zählen. Mell erläutert die Archäologie und Geschichte des christlichen Hauses von Dura Europos im Rahmen der politischen Geschichte des Ortes, der in der Mitte des 3.
Jh. n. Chr. Die nur fragmentarisch erhaltenen Bilder der »Taufkapelle« werden ikonografisch besprochen. Da sie Texte aus dem Alten wie Neuen Testament ins Bild setzen, werden sie ikonologisch im biblischen Kontext interpretiert. Hinsichtlich der Interpretation des dreiteiligen Auferstehungszyklus' mit fünf Frauengestalten geht Ulrich Mell auf den neutestamentlichen Schriftenkanon der altsyrische Kirche ein.
Dieser kennt im Unterschied zur westlich-römischen Tradition statt vier Evangelienbücher nur eine Evangelienharmonie, nämlich das sogenannte Diatessaron des syrischen Kirchenvaters Tatian. Das Buch schließt mit Überlegungen, wie die heutige Neutestamentliche Wissenschaft mit der Pluralität von vier Evangelienschriften umgeht, und stellt sich der historisch-literarischen Frage nach Frauen als Zeuginnen der Auferstehung Jesu Christi.
Jh. n. Chr. Die nur fragmentarisch erhaltenen Bilder der »Taufkapelle« werden ikonografisch besprochen. Da sie Texte aus dem Alten wie Neuen Testament ins Bild setzen, werden sie ikonologisch im biblischen Kontext interpretiert. Hinsichtlich der Interpretation des dreiteiligen Auferstehungszyklus' mit fünf Frauengestalten geht Ulrich Mell auf den neutestamentlichen Schriftenkanon der altsyrische Kirche ein.
Dieser kennt im Unterschied zur westlich-römischen Tradition statt vier Evangelienbücher nur eine Evangelienharmonie, nämlich das sogenannte Diatessaron des syrischen Kirchenvaters Tatian. Das Buch schließt mit Überlegungen, wie die heutige Neutestamentliche Wissenschaft mit der Pluralität von vier Evangelienschriften umgeht, und stellt sich der historisch-literarischen Frage nach Frauen als Zeuginnen der Auferstehung Jesu Christi.


