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Briefwechsel 1922-1936
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- Nombre de pages804
- FormatPDF
- ISBN978-3-8353-4583-6
- EAN9783835345836
- Date de parution29/03/2021
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille2 Mo
- Infos supplémentairespdf
- ÉditeurWallstein
Résumé
Einer der wichtigsten literarischen Briefwechsel des 20. Jahrhunderts.
Boris Pasternak las 1922 einen eben in Moskau erschienenen Gedichtband von Marina Zwetajewa. Sie war einen Monat zuvor nach Berlin emigriert. Ergriffen von ihren Gedichten schreibt er ihr und kündigt seine Reise nach Berlin an: "Ich möchte Sie unbedingt sehen". So beginnt einer der großen Dichterbriefwechsel des 20. Jahrhunderts.
Er ist Werkstattbericht zweier Dichter der Moderne, die sich auf dem Höhepunkt ihrer Kraft befinden und mit den politischen und alltäglichen Bedingungen in Moskau und der Emigration kämpfen.
Untrennbar damit verwoben, ist es auch die Geschichte einer Liebe, die 1926 in Pasternaks Frage gipfelt: "Soll ich jetzt zu Dir kommen oder in einem Jahr?" Für Pasternak ist Zwetajewa die Luft, in der er atmen kann und will. Für Zwetajewa ist Pasternak "das ganze Rußland": "Außer Ihnen habe ich kein Zuhause in Rußland". Als sie sich 1935 in Paris wiederbegegnen und Pasternak sich zur Sowjetunion bekennt, versiegt der Briefwechsel. Von den 200 für die russische Ausgabe 2004 edierten Briefen waren auf Deutsch bisher nur 35 bekannt.
Endlich liegt das Zwiegespräch beider Dichter auch auf Deutsch vor.
Untrennbar damit verwoben, ist es auch die Geschichte einer Liebe, die 1926 in Pasternaks Frage gipfelt: "Soll ich jetzt zu Dir kommen oder in einem Jahr?" Für Pasternak ist Zwetajewa die Luft, in der er atmen kann und will. Für Zwetajewa ist Pasternak "das ganze Rußland": "Außer Ihnen habe ich kein Zuhause in Rußland". Als sie sich 1935 in Paris wiederbegegnen und Pasternak sich zur Sowjetunion bekennt, versiegt der Briefwechsel. Von den 200 für die russische Ausgabe 2004 edierten Briefen waren auf Deutsch bisher nur 35 bekannt.
Endlich liegt das Zwiegespräch beider Dichter auch auf Deutsch vor.



