Bernard Mommer est titulaire d'un diplôme en mathématiques (1967) et d'un doctorat en sciences sociales (1976, université de Tübingen, Allemagne). Il s'est consacré dès 1970 à des recherches sur l'économie politique du pétrole. Parmi ses nombreuses publications sur le sujet on retiendra Die Ölfrage (1983), et son dernier ouvrage Recursos Naturales y Globalización : Petróleo y Venezuela como ejemplos (2021). Devenu citoyen vénézuélien en 1987, de 2005 à 2008 il a été vice-ministre des hydrocarbures et, de 2008 à 2015, gouverneur du Venezuela auprès de l'OPEP à Vienne.
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BODENSCHÄTZE UND GLOBALISIERUNG. EINE SYNTHESE AM BEISPIEL DES ERDÖLS UND VENEZUELA
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- Nombre de pages222
- FormatPDF
- ISBN978-2-336-61803-6
- EAN9782336618036
- Date de parution04/06/2026
- Protection num.Digital Watermarking
- Taille3 Mo
- Infos supplémentairespdf
- ÉditeurL'Harmattan
Résumé
Dieses Buch analysiert am Beispiel des Erdöls und Venezuelas das Verhältnis der entwickelten, von ihren internationalen Gesellschaften vertretenen kapitalistischen Länder zu den natürlichen Reichtümern der exportierenden Länder der Dritten Welt. Dieses Verhältnis entwickelte sich während des Konzessionsregimes zum Vorteil von Venezuela. Diese Entwicklung gipfelte in dem Hydrokarburatengesetz von 1943, in dem auch die staatlichen Hoheitsrechte bezüglich der Steuern verankert wurden.
Mit der Nationalisierung 1975 wurde dieses Gesetz jedoch aufgehoben und die Erdölpolitik von der staatlichen Erdölindustrie übernommen. Die weitere Entwicklung zugunsten der internationalen Erdölgesellschaften führte dazu, dass die steuerlichen Hoheitsrechte durch entsprechende Abkommen über Entschädigungen und der Verpflichtung zu einer staatlichen Minderheitsbeteiligung in den Assoziationen praktisch neutralisiert wurden.
Der Versuch, unter dem von Hugo Chávez geschaffenem Regime diese Situation zu überwinden, scheiterte. Schließlich übernahmen die USA die Kontrolle über das Land, so dass jetzt die Reprivatisierung der Erdölindustrie ansteht, ohne dass die staatliche Gesellschaft noch an den Operationen beteiligt wäre.
Mit der Nationalisierung 1975 wurde dieses Gesetz jedoch aufgehoben und die Erdölpolitik von der staatlichen Erdölindustrie übernommen. Die weitere Entwicklung zugunsten der internationalen Erdölgesellschaften führte dazu, dass die steuerlichen Hoheitsrechte durch entsprechende Abkommen über Entschädigungen und der Verpflichtung zu einer staatlichen Minderheitsbeteiligung in den Assoziationen praktisch neutralisiert wurden.
Der Versuch, unter dem von Hugo Chávez geschaffenem Regime diese Situation zu überwinden, scheiterte. Schließlich übernahmen die USA die Kontrolle über das Land, so dass jetzt die Reprivatisierung der Erdölindustrie ansteht, ohne dass die staatliche Gesellschaft noch an den Operationen beteiligt wäre.





