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Blinde Visionen. Das Charles-Bonnet-Syndrom und die neurologische Erfindung visueller Realitäten
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- Nombre de pages161
- FormatePub
- ISBN978-3-565-31228-3
- EAN9783565312283
- Date de parution11/03/2026
- Protection num.pas de protection
- Taille760 Ko
- Infos supplémentairesepub
- ÉditeurEmphaloz Publishing House
Résumé
Was passiert, wenn das Auge allmählich erblindet, das Gehirn aber weiterhin nach Bildern hungert? Es fängt an, seine eigenen Filme zu drehen. Menschen, die am Charles-Bonnet-Syndrom leiden, sind geistig völlig gesund, verlieren jedoch durch Krankheiten wie Makuladegeneration ihr Augenlicht. Aus Mangel an sensorischem Input beginnt ihr visueller Kortex, extrem lebhafte, detaillierte und oft absurde Halluzinationen zu projizieren - von schwebenden Mustern bis hin zu stummen, bunten Menschenmengen.
Dieses faszinierende neurobiologische Werk taucht ein in die Fehlerkorrektur unseres Gehirns.
Es zeigt, dass unser visuelles Erleben keine passive Kameraaufzeichnung der Realität ist, sondern eine hochaktive, konstruierte Simulation. Wenn das externe Signal abbricht, füllt das Gehirn die Leere mit dem Material aus dem eigenen Unterbewusstsein, um die unerträgliche sensorische Deprivation abzuwehren. Ergründen Sie das erstaunliche Charles-Bonnet-Syndrom und erfahren Sie, was diese stummen Halluzinationen uns über die wahre Natur des menschlichen Bewusstseins und die fragile Konstruktion unserer alltäglichen Realität verraten.
Es zeigt, dass unser visuelles Erleben keine passive Kameraaufzeichnung der Realität ist, sondern eine hochaktive, konstruierte Simulation. Wenn das externe Signal abbricht, füllt das Gehirn die Leere mit dem Material aus dem eigenen Unterbewusstsein, um die unerträgliche sensorische Deprivation abzuwehren. Ergründen Sie das erstaunliche Charles-Bonnet-Syndrom und erfahren Sie, was diese stummen Halluzinationen uns über die wahre Natur des menschlichen Bewusstseins und die fragile Konstruktion unserer alltäglichen Realität verraten.



